Ein Betriebssystem in der Hosentasche, das bootet - selbst gebastelt
Windows XP vom USB-Stick starten: Ein Theaterstück in drei Akten
Moritz Zielenkewitz
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Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten ein tragbares und selbst bootendes Windows XP auf Ihrem USB-Stick, das Sie von jedem beliebigen Rechner aus starten können, um dort Programme aufzurufen - ohne eine einzige Datei auf dem System hinterlassen zu müssen. Wenn Ihnen diese Vorstellung gefällt, lesen Sie unbedingt weiter. Die netzwelt erklärt, wie Sie so ein "USB-XP" herstellen können.
Wenn Sie Ihr Notfall-Windows nicht auf den USB-Stick, sondern ganz normal auf eine CD befördern wollen, erfahren Sie in einem netzwelt-Tutorial alles Wissenswerte dazu. Auch diese CD wird mit Barts PE Builder erstellt.
- Prolog
- Szene 1: Alle Zutaten für das Hosentaschen-XP besorgen
- Szene 2: Die Programm-Palette startklar machen
- Szene 3: Die Nadel im "Service Pack"-Heuhaufen finden
- Szene 1: Bart baut Ihr Betriebssystem
- Szene 2: Den USB-Stick auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten
- Szene 3: Das neue Windows XP auf den Stick schmeißen
- Szene 1: Dem BIOS den eigenen Willen aufzwingen
- Szene 2: Das "XP auf USB" zum ersten Mal starten
- Epilog
Akt I - Die Vorbereitung
Akt II - Die Zubereitung
Akt III - Die Nachbereitung
Prolog
Eine Situation, die gar nicht so selten vorkommt: Ein Computer ist durch Viren, versehentliches Löschen wichtiger Dateien oder sonstige Manipulation so hinüber, dass absolut gar nichts mehr geht. Klar, Sie können jetzt mit einer Rettungs-CD kommen und Reparier-Tools starten - was aber, wenn das nötige Betriebssystem gar nicht mehr starten will? Außerdem hat eine CD-ROM keinen Schreib-Zugriff, alle ausgelagerten Dateien und Einstellungen landen wieder auf dem kaputten System.
Mit einem Windows auf dem USB-Stick haben Sie diese Probleme nicht: Sie bringen Ihr eigenes Betriebssystem mit und können im laufenden Betrieb Daten auf den Stick schreiben. Und alle Tools zum Reparieren und Überprüfen können Sie mit auf Ihren Stick packen - eine komfortable All-in-One-Lösung. Allerdings klingt das nach DOS-Befehlen, BIOS-Einstellungen - Nerd-Alarm also? Keine Angst: Etwas Arbeit steckt zwar dahinter, mit diesem netzwelt-Tutorial können Sie allerdings problemlos Schritt für Schritt nachbasteln, wie solch ein USB-Stick mit Windows XP entsteht.
Akt I - Die Vorbereitung
Szene 1: Alle Zutaten für das Hosentaschen-XP besorgen
Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie zuerst alle erforderlichen Treiber und Programme herunterladen - sonst müssen Sie immer wieder Download-Pausen einlegen. Das Theaterstück kann also beginnen: In der Hauptrolle der "PE Builder" von Bart Lagerweij, eine Freeware, die eigentlich zum Erstellen von bootfähigen und individuellen XP-CDs verwendet wird. In der Nebenrolle agiert das Tool "pe2usb", welches später Ihre XP-Dateien für den USB-Stick fit machen wird. Um den USB-Stick zu formatieren und bootfähig zu machen, sollten Sie noch das "HP USB Disk Storage Format Tool" als Statisten engagieren.
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watn dasssssssssss????
was wenn mein motherboard nicht von usb booten kann und ich keinen bekannten habe dessen teil es kannnnnnn?????
Hört sich ja gut an,aber ich frage mich wie das gehen soll?
Zitat:
Ich frage mich eher, WOFÜR man das braucht?
als sicherheits-redakteur solltest du das eigentlich wissen....
als rettungsdiskette beispielsweise, nur, dass dort mehr draufpasst.
War auch mehr eine rhetorische Frage ;-)
Weil: Warum Windows nehmen, wenn man mit einem Linux wirklich besser wegkommt?
Habe Probleme beim Download vom HP USB-Stick Formater (Seite wird nicht gefunden). Auf der HomePage von HP kann ich das Tool auch nicht finden...
Stell ich mich zu dumm an, oder stimmt da was am Link nicht?
Danke für den Hinweis, der Link auf die HP-Seite funktionierte tatsächlich nicht mehr. Habe jetzt einen alternativen Download eingerichtet - sollte klappen.
Vielen Dank für die Hilfe und Korrektur des Links!
Hallo,
da ich Windows auf eine USB-Festplatte (80GB) installieren möchte, wollte ich Sie fragen ob es auch möglich eine "volle" Version von XP zu installieren. Müsste man dann ein anderes Programm als den PE Builder verwenden, um den CD-Inhalt zu kopieren oder muss man nur gewisse Einstellungen ändern.
Oder ist das überhaupt nicht empfehlenswert, da eine normale Version auf Grund ihrer Größe viel zu langsam wäre, um vernünftig zu arbeiten.
Vielen Dank für Ihre Antwort
MfG M.O.
ich denke, dass es kaum möglich sein wird, dann akzeptabel zu arbeiten. das war beim pe builder schon nicht für den standard-betrieb zu empfehlen sondern nur als ausweichsystem. aber mehr als 1 gbyte systeme auf usb.... hm... sicher nicht empfehlenswert.
Gibts ne möglichkeit mit einem 128MB Stick etwas ähnliches zu schaffen?
Grüße
Fuss
usb stick formatierer geht nicht mehr zu saugen
habs doch gefunden via google. wie groß muss der usb stick eigentlich sein?
Mit den Minimal-Einstelllungen ist das Image vom Bart-Windows etwa 160 MByte groß. Für den 128-MByte-Stick sehe ich daher keine Chance.
Zitat:
Da muss ich Dich korrigieren. Eine USB-Festplatte ist in der Regel schneller als ein USB-Stick, weshalb es auch kein Problem sein dürfte. Zumindest unter Mac OS X kann das System auf einer externen 2,5er-Platte problemlos angesprochen werden.
Gruß,
Christian
vielen dank für die info :-)
Super BEschreibung
Habe Problem on dem Stick zu booten. Es kommt die Fehlermeldung
Invalid system disk
Was könnte ich verkehrt gemacht haben?
Habe mich direkt an die ANleitung gehalten...
:-(
Dazu müsstest du mal sagen, bei welchem Arbeitsschritt dieser Fehler auftritt: Schon beim PE Builder, beim Formatieren, beim Kopieren, beim Booten?
Im schlimmsten Fall ist es - wie erwähnt - leider immer möglich, dass USB-Stick und/oder Mainboard das Booten per USB-Schnittstelle einfach nicht unterstützen.
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