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19.04.2006
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Den "billigsten Anbieter" gibt es nicht

DSL-Anschluss: So finden Sie das günstigste Komplettangebot

Sascha Hottes

Was bringt die billigste Flatrate, wenn Sie die Ersparnis beim Telefonanschluss wieder drauflegen? Rechnet sich eine Flatrate für Festnetz-Gespräche? Und mit welchen einmaligen Kosten müssen Sie rechnen, wenn Sie den Anbieter wechseln?

Die Welt der Telefon- und DSL-Anbieter ist kompliziert: Auf der einen Seite die Telekom, deren Telefonanschluss mit DSL-Anschlüssen der meisten anderen Provider kombiniert werden kann. Dazu gibt es dann noch Call-by-Call im Festnetz. Auf der anderen Seite stehen Komplettanbieter wie Arcor, Alice oder Versatel: Sie bieten alles aus einer Hand, die Kosten sind auf einen Blick sichtbar.

Wer sparen will, muss selber rechnen

Aber egal, was die Werbung sagt: Den für Sie günstigsten Anschluss können Sie nur selbst ermitteln, denn die Kosten hängen natürlich von Ihrem individuellen Bedarf ab. Wichtig ist es aber, keinen Kostenfaktor außer Acht zu lassen. Besonders wichtig sind außergewöhnliche Einzelfälle: Haben Sie Verwandte oder Freunde im Ausland, die Sie häufig anrufen wollen, müssen Sie das berücksichtigen. Und wenn ein Freund sagt: "Geh zum Provider XYZ, der ist am billigsten", sollten Sie bei aller Freundschaft selber noch einmal nachrechnen.

In unserem Beispiel gehen wir von einer Durchschnittssituation aus: Wir wollen einen Telefonanschluss, einen DSL-Anschluss und eine DSL-Flatrate. Dazu sehen wir uns an, was eine Flatrate ins Festnetz kosten würde. Für den Telefonanschluss legen wir uns auf keinen technischen Standard fest; es ist zunächst egal, ob analog, ISDN oder VoIP. Beim DSL-Anschluss entscheiden wir uns für eine Bandbreite von zwei MBit, da diese Anschlüsse in der Regel keinen Einrichtungspreis kosten.

Sie müssen entscheiden: Analog, ISDN oder VoIP?

Wenn Sie nicht viel telefonieren und in Ihrem Haushalt nur wenige Personen leben, brauchen Sie eigentlich kein ISDN. Wenn Sie mehrere Gespräche gleichzeitig führen wollen, sollten Sie sich für ISDN oder ein VoIP-Angebot mit mehreren Telefonnummern entscheiden (gibt es bei 1&1 und Strato).


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Anonym, am 20.04.2006 23:05

bei gmx gibt es die sog. DSL-Freeflat - also ähnlich wie die dargestellten Beispiele aber die Flatrate für 0 euro und bei 2000er Anschluß ohne Einrichtungspreis. Modem gabs auch noch kostenlos dazu.


elwood, am 24.04.2006 09:22

Das stimmt. Wir haben für unser Beispiel aber 1&1 gewählt, da dort der VoIP-Dienst besser ist und einen wirklichen ISDN-Ersatz darstellt.


Peter, am 26.04.2006 13:33

Was ist denn am GMX-VOIP nicht so gut? Ich überleg momentan, ob die Kombination TelekomAnalog und GMX 6Mbit nicht das beste für mich ist. Dann möchte ich aber eben auch VOIP nutzen.


elwood, am 27.04.2006 09:40

GMX-VoIP ist sicher nicht schlecht, allerdings haben wir es für den Artikel nicht gewählt, weil man nicht so viele Telefonnummern bekommt wie bei 1&1. Einen richtigen ISDN-Ersatz bekommst Du bei GMX also nicht; wenn Du aber nur den analogen Anschluss ersetzen willst, ist GMX völlig in Ordnung.


Robert, am 28.04.2006 00:31

Die GMX-FreeFlat gibt's ja nur in Großstädten.
GMX ist halt günstiger. Die GMX DSL Flat gibt's für 6,99 statt 9,99 bei 1&1 (obwohl's ja die gleiche Firma ist - United Internet).

VoIP bei GMX ist also nur schlechter wegen der Anzahl Tel-Nr.n?? Keine schlechtere Qualität?? Ist ja die gleiche Firma, aber irgendwo her muss ja der Preisunterschied kommen. Weiß dazu Jemand was Genaueres? (Schwächerer Backbone, andere Anbindung, geringerer Upstream)??

Danke!
Robert


elwood, am 28.04.2006 10:59

Du bekommst einfach weniger Extras, das ist alles. Bei 1&1 ist ja auch noch eine Domain und Webspace dabei, bei GMX nicht. Ansonsten ist es das gleiche: Unter der Haube ist es eh alles Telekom-Technik. Wenn Du die Zugaben von 1&1 nicht brauchst, kannst Du ohne Sorgen zu GMX gehen. Außerdem verlangt 1&1 für DSL 2000 eine Einrichtungsgebühr von 19,95; GMX nicht.


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