Den Codec-Fluch brechen
Endlich durchblicken: Wie es auch ohne Codec-Pack klappt
Tobias Röhrig
Codec-Probleme hat wohl jeder. Vorbei die Zeiten, in denen einfach DivX installiert werden konnte und alle Sorgen damit beseitigt waren. Im Internet gibt es inzwischen an die hundert Codec-Packs, die damit werben, den PC auf jeden Video-Querulanten vorzubereiten.
Nicht selten behindern sich die vielen Codecs in einem Pack aber gegenseitig und decken letztlich doch nicht alle Videoformate ab. Das bekannte Nimo Codec Pack ist so ein Kandidat. Zusätzlich werden die meisten Codecs ständig weiterentwickelt und neue eingeführt. Schnell ist mit einem Update von Codec X der Codec Y in Mitleidenschaft gezogen.
Um Probleme zu vermeiden, sollten grundsätzlich nur die nötigsten Codecs installiert und die neueste DirectX-Version aufgespielt werden. Wer unbedingt ein Codec-Pack möchte, sollte es mit dem K-Lite-Codec-Pack versuchen und bei der Installation nur die wichtigsten Codecs anwählen. Besser ist die alleinige Installation von FFDShow.
Unkomplizierter Alleskönner
Das ist eine Mischung aus Codec- und Filterpack. FFDShow unterstützt knapp 50 Video- und 30 Audioformate. Das Besondere an FFDShow: Die Codecs wurden teilweise umprogrammiert, damit sie miteinander klar kommen. Zusätzlich kann in FFDShow nachträglich eingestellt werden, welcher Codec sich um welche Videoformate kümmern soll. Zudem wird mit FFDShow die Prozessorlast bei der Videowiedergabe verringert.
Die Filter ermöglichen eine Bildnachbearbeitung des laufenden Videos. Nachdem also das Bild einen Codec verlässt, kann FFDShow beispielsweise Untertitel einfügen und stellt es dann an den Bildschirm durch. Das geschieht natürlich in Sekundenbruchteilen und der Zuschauer bemerkt das Eingreifen nicht.
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