Asus PW191 gegen Formac Gallery 1900 Raven Black
Vergleichstest: Günstige Designer-Flachbildschirme mit 19 Zoll
Monitore
Gut drei Kilogramm leichter kommt der Formac Gallery 1900 daher, der zwar keine Lautsprecher besitzt, aber dafür mit einem zweifachen USB-Hub auf der Rückseite aufwartet. Die notwendige Verkabelung ist bereits fest installiert, allerdings muss hier ebenfalls noch ein unpraktisches Netzteil angeschlossen werden. Die Kontaktaufnahme zum PC oder Mac erfolgt rein digital.
Bedienbarkeit und Verstellmöglichkeiten
Da die Einstellungen des Formac Gallery 1900 dank DVI-Anschluss automatisch vorgenommen werden, kommt er mit gerade einmal drei Knöpfen fürs Ein- und Ausschalten sowie die Helligkeitsjustage aus. Sie sind in runde Vertiefungen eingelassen und mit weißen Symbolen versehen. Um sie zu betätigen genügt schon ein leichter Druck mit dem Finger. Bis auf einen schwergängigen Fuß, der den Neigungswinkel des Displays bestimmt, gibt es keinerlei Verstellmöglichkeiten. Ist der Monitor aber erst einmal eingestellt, ist er dank der drei Gummistopper kaum noch aus der Ruhe zu bringen.
Deutlich mehr Möglichkeiten hat der Asus PW191 zu bieten, der im Gegensatz zum Formac Gallery 1900 ein eigenes Bildschirmmenü besitzt. Darüber können neben der Helligkeit auch Kontrast, Schärfe und Farbtemperatur individuell bestimmt werden. Im Unterpunkt Hautton stehen zudem die drei Modi "Natürlich", "Rötlich" und "Gelblich" zur Verfügung, die Einfluss auf den Gamma-Wert nehmen. Weiterhin lässt sich zwischen den fünf Modi "Standard", "Landschaft", "Theater", "Spiel" und "Nacht" wählen. Schwer nachzuvollziehen ist allerdings, weshalb das Display im letztgenannten Fall heller statt dunkler wird. Denn in dunklen Räumen wird bereits eine niedrige Helligkeit vom menschlichen Auge viel intensiver wahrgenommen als bei Tageslicht.
Asus PW191: Ergonomisch wertvoll
Auch in mechanischer Hinsicht hat der Asus PW191 klar die Nase vorn - zumindest was die Variabilität angeht. Das Display kann um seine eigene Achse gedreht, nach vorne oder hinten geneigt und in der Höhe justiert werden. Dabei ist es sogar möglich, die Bildfläche parallel zur Tischplatte zu bringen. Praktisch für Listen und Tabellen ist darüber hinaus die Pivot-Funktion, die eine Drehung vom Quer- ins Hochformat gestattet. Abgesehen von der hakeligen Höhenverstellung ist die Handhabung angenehm leichtgängig, allerdings neigt der Flachbildschirm schon bei leichten Erschütterungen zum Nachschwingen.
Attraktive Hingucker sind die blau und orange beleuchteten, absolut planen Bedienelemente des Asus PW191 allemal, doch um die Funktion ist es leider nicht so gut bestellt. Manchmal reagieren sie gleich auf Anhieb, manchmal erst nach mehreren Versuchen oder überhaupt nicht - das muss nicht sein.
Vergleichstest: Günstige Designer-Flachbildschirme mit 19 Zoll
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.In puncto Schriftschärfe brillieren beide Kontrahenten, wenngleich der Formac Gallery 1900 eine etwas weichere und angenehmere Darstellung liefert. Auf den ersten Blick scheint der Asus PW191 die bessere Bildqualität zu bieten, doch die schicke und leider auch stark spiegelnde Hochglanzbeschichtung täuscht. Bei eingehender Betrachtung stellt sich aber heraus, dass Formacs Mitbewerber sowohl kräftigere Farben als auch gleichmäßigere Farbverläufe und höhere Farbtreue an den Tag legt. Darüber hinaus differenziert er besonders bei dunklen Abstufungen sichtbar besser.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
Mehr über: Hardware, Monitor, Testbericht, Asus, Formac, Flachbildschirm
-
CeBIT 2008: Neues Zubehör für den Asus EeePC
VoIP-Phone, DVD-Brenner und UMTS -
Hardcore-Gamer: Asus LS201 im Test
Spieltauglicher Flachbildschirm in gehärtetem Glas -
Asus MW221U im Test: Günstige Gamer-Glotze
Voll spieltauglicher 22-Zoll-Flachbildschirm in Edel-Optik
Links zum Artikel
nach oben


