Asus PW191 gegen Formac Gallery 1900 Raven Black
Vergleichstest: Günstige Designer-Flachbildschirme mit 19 Zoll
Benjamin Schnitzler
Wer das Besondere sucht und kein leeres Bankkonto vorfinden will, sollte einen Blick auf diese beiden Flachbildschirme riskieren: den Asus PW191 und Formac Gallery 1900 Raven Black. Sie vereinen eine Bildfläche von 19 Zoll mit digitalen Anschlüssen, außergewöhnlicher Optik und niedrigen Preisen von deutlich unter 400 Euro. Während sich Formac bereits seit 17 Jahren der Herstellung von Bildschirmen widmet, hat Asus, ein bekannter Hersteller von Mainboards, Grafikkarten und Notebooks, erst im März letzten Jahres sein erstes LC-Display vorgestellt.
Obwohl die flachen Designerstücke glänzendes Schwarz auf der Außenhaut tragen, könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Der Asus PW191 steht auf einer silbernen, kreisrunden Plattform aus Aluminium, der Formac Gallery 1900 auf drei in den durchsichtigen Rahmen eingelassenen Gummifüßen. Hier ist der Name "For Mac" auch Programm, denn die Ähnlichkeit zu Apple-Produkten ist nicht zufällig, sondern gewollt. Deshalb gibt es den Gallery 1900 auch in den typischen Farbgebungen Silber und Weiß.
Inhalt
Ausstattung und Zubehör
Verstellmöglichkeiten
Bildqualität
Spiele und Videos
Fazit
Standard-Format gegen Breitbild
Im Gegensatz zum Formac Gallery 1900, der seine Bildpunkte im üblichen 4:3-Verhältnis unterbringt, macht sich der Asus PW191 im 16:10-Format so richtig breit. Welche nun die bessere Aufteilung ist, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.
Zu den Vorteilen des 16:10-Formats gehört, dass bei Abspielen von DVD-Videos bis auf schmale schwarze Balken oben und unten fast die komplette Bildfläche ausgereizt wird. Allerdings macht nicht jedes Computerspiel die recht ungewöhnliche Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln mit, dort steht wiederum das 4:3-Format mit 1.280 x 1.024 Punkten bedeutend besser da.
Doch auch die inneren Werte der beiden Flachbildschirme weisen starke Unterschiede auf. So kommt beim Formac Gallery 1900 ein so genanntes MVA-Panel zum Einsatz, das breite Blickwinkel, hohen Kontrast und volle Farbausbeute verspricht. Mit Overdrive wird die normalerweise eher träge Technologie für Videos und Spiele in Fahrt gebracht. Asus setzt beim PW191 hingegen auf das besonders bei Hardcore-Gamern sehr beliebte TN+Film, das zwar für schnellste Reaktionszeiten, aber eingeschränkte Blickwinkel und Bildqualität steht.
Mit seinen 8,5 Kilogramm ist der Asus PW191 für seine Größe ein echtes Schwergewicht, was er nicht zuletzt dem massiv wirkenden Standfuß verdankt. Zudem verfügt er über integrierte Stereo-Lautsprecher mit je zwei Watt Leistung, die per mitgeliefertem Audio-Kabel angeschlossen werden. Daneben steht auch ein Klinkenstecker für Kopfhörer bereit. Er kann sowohl mit digitalen als auch analogen Signalen umgehen, wobei die passenden Kabel erfreulicherweise zum Standardrepertoire zählen. Leider zieht die Stromversorgung über ein externen Adapter zusätzlichen Kabelsalat nach sich.
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