Der Geheimtip foobar2000 vs. Winamp, iTunes und Windows Media Player
Foobar gegen den Rest der Welt
Sascha Hottes
Nicht zuletzt sind bei foobar2000 die geringen Hardwareanforderungen und der geringe Speicherverbrauch zu erwähnen. Gerade von den "großen" Anwendungen, wie iTunes und dem Windows Media Player, kann man dies nicht gerade behaupten.
Fazit: Vom Underdog zum Star?
Zahlreiche weitere Features, die dafür sorgen, dass foobar2000 immer ein Stück weit die Nase vor seinen Konkurrenten hat, könnten noch aufgezählt werden. Alles in allem ist foobar tatsächlich ein überragender Player, der mehr Funktionen und Möglichkeiten unter seiner unscheinbaren Oberfläche versteckt als alle anderen Player zusammen.
Dass die Software vom Underdog zum Star wird, ist trotzdem mehr als unwahrscheinlich. Zum einen werden Durchschnitts-User viele Funktionen, wie zum Beispiel die ausführlichen Tagging-Möglichkeiten, kaum nutzen. Zum anderen macht foobar2000 optisch sehr wenig her. Würde es nicht die kleinen Buttons zum Steuern der Musikwiedergabe im oberen Bereich des Fensters geben, sähe foobar auf den ersten Blick eher wie ein Text-Editor als wie ein Audio-Player aus. Keine Spur von der bunten und animierten Oberfläche eines iTunes, Windows Media Players oder gar Winamps.
Doch genau das wollen die meisten User. Ein hübsch gestaltetes Design, kleine knuffige Buttons, Animationen - kurz: einen Player, der schon beim Anschauen Spaß macht.
Ganz anders die Audio-Enthusiasten, die einen großen Teil ihrer Freizeit in die liebevolle Pflege ihres Musikarchives stecken, etwas mit Begriffen wie "Cuesheets" oder "LAME-Encoder" anfangen können und sich nicht mit der dürftigen Funktionsvielfalt eines Windows Media Player zufrieden geben. Für diese Gruppe wird foobar auch weiterhin eine Domäne bleiben, da es bis heute nicht allzu viele Alternativen zu dem Software-Multitalent gibt. Foobar2000 wird also auch zukünftig seine kleine, feine Fangemeinde behalten.
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