Der Geheimtip foobar2000 vs. Winamp, iTunes und Windows Media Player
Foobar gegen den Rest der Welt
Sascha Hottes
Auch die Oberfläche von foobar2000 lässt sich vollständig verändern. Dazu hat der Entwickler foobars, Peter Pawlowski (früher Mitarbeiter beim Winamp-Entwickler Nullsoft), eine entsprechende Schnittstelle offen gelassen, über die der Player neu gestaltet werden kann. Auf einigen Webseiten gibt es auch fertige Skins für foobar2000 zum Download. Diese sind jedoch nicht so zahlreich und lassen sich auch oft nicht so einfach einbinden wie bei der Konkurrenz von Nullsoft.
Bedienung und Komfort: Musik auf Knopfdruck
Sinnvollerweise sind bei allen vier Playern (zumindest beim Standard-Skin) die zentralen Buttons zum Steuern der Musikwiedergabe übersichtlich angeordnet und schnell zu finden. Was bei foobar2000 etwas verwundert, ist die auf den ersten Blick fehlende Lautstärkeregelung. Ein Schieberegler für das Mastervolume ist lediglich in den Programmvoreinstellungen zu finden.
Was zunächst als gnadenlos nutzerunfreundlich und sinnlos erscheint, entpuppt sich beim genaueren Hinschauen als konsequent umgesetztes Bedienkonzept: Foobar2000 setzt vollständig auf die Bedienung per Shortcuts. Und die gehen nach einer erstaunlich kurzen Umgewöhungszeit lockerleicht von der Hand. Nicht nur, dass zahlreiche Funktionen - darunter natürlich auch die Lautstärkeregelung - in den Shortcuts zu finden sind, die Tastenkürzel lassen sich auch beliebig, je nach persönlichem Gusto, anpassen.
Besonders praktisch ist dabei auch die Festlegung von globalen Hotkeys. Dabei ist es egal, ob man gerade in Word oder Photoshop arbeitet oder im Web surft. Die festgelegten Shortcuts funktionieren aus jeder Anwendung heraus. Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass sich die globalen Shortcuts von foobar2000 nicht mit denen der anderen Programmen ins Gehege kommen.
Unterstützte Media-Formate: MP3, WMA und Co.
Bei den unterstützten Dateiformaten hängt foobar2000 die Konkurrenz um Längen ab - zumindest im Audio-Bereich. Anders als iTunes, Windows Media Player und mittlerweile auch Winamp, konzentriert sich foobar ausschließlich auf das Abspielen von Audiodateien. In dem Bereich hat die Software jedoch eine Vielfalt an Abspielmöglichkeiten zu bieten, die ihresgleichen sucht.
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