Surf@home II: Mit UMTS über Wireless-LAN surfen
Ganz ohne Kabel: UMTS-Router von O2 im Test
Sascha Hottes
Die UMTS-Karte für den Notebook ist die eine Sache. Wer ein ganzes Heimnetzwerk über den schnellen Mobilfunkstandard ins Internet bringen möchte, wird sein Notebook selten daheim als Router betreiben wollen. Doch auch dafür haben die Mobilfunkbetreiber eine Lösung parat: den UMTS-Router. Das aktuelle Modell von O2, den Surf@home II, durfte netzwelt testen.
Der Surf@home II ist im Wesentlichen ein kleiner Netzwerk-Router mit SMS-Zusatzfunktionen. Zwar kommt er mit nur einem LAN-Anschluss aus, bietet aber über Wireless-LAN die Möglichkeit, weitere Rechner anzuschließen. Wer lieber auf Netzwerkkabel setzt, schließt einen Switch oder Hub an. Allzu viele Teilnehmer sollten es aber nicht werden: Greifen die nämlich gleichzeitig auf die Internetverbindung zu, wird es schnell eng mit der UMTS-Bandbreite.
Inhalt
- Hardware: Ein Display begeistert
- Simlock: O2 only
- Speed Test: Schneller als die Polizei erlaubt
- Karte vs. Router
- Fazit
Frei von Treibern und Fensterplätzen
Zwei große Vorteile hat der externe UMTS-Router gegenüber der Notebook-Steckkarte. Zum einen wäre das die freie Wahl des Standortes: Das Gerät kann dort plaziert werden, wo die besten Sende- und Empfangseigenschaften gewährleistet sind. Das kann selbst in der linken Zimmerecke oberhalb des Fensters sein, denn der Surf@home II lässt sich auch an der Wand befestigen. Die passende Halterung ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.
Der andere große Vorteil ist die Vermeidung von Kompatibilitätproblemen und Treiber-Chaos: Dank Standard-Netzwerk-Schnittstelle braucht sich kein Mac- oder Linux-Nutzer Sorgen um den Netzzugang zu machen, denn Treiber oder Konfigurationsprogramme sind keine vonnöten. Alles wird über eine HTML-basierte Konfigurationsoberfläche im Internetbrowser gesteuert. Damit verfügt der Surf@Home II über alle Vorteile, die ein externer Netzwerkrouter bietet.
Surf@home II
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