Ultimatives Gadget der Generation Video
Der "echte" Videoplayer: Archos AV500 im Test
Michael Knott
Seine wahren Qualitäten spielt der AV500 in den beiden Disziplinen "Foto" und "Video" aus. Vor allem das Display gehört zum Besten, was wir je zu Gesicht bekommen haben. JPEG- und BMP-Fotos zeigt der Player auf Wunsch auch als Diashow an. Einzelne Bilder lassen sich bis zu dreimal vergrößern und in beide Richtungen drehen. Im Urlaub können Bilder einer Digitalkamera auf die Festplatte des Players überspielt werden.
Egal ob dafür oder dagegen - wer dem Archos-Player zum ersten Mal bei der Video-Wiedergabe zuschaut, ist begeistert. Eine derart flüssige und gestochen scharfe Darstellung sucht man derzeit woanders vergeblich. Der Vergleich zum iPod Video drängt sich zwar auf, doch die beiden Player spielen in völlig anderen Ligen. Zwar bietet auch Apples Kultplayer eine gestochen scharfe Anzeige. Doch nach spätestens einer halben Stunde Videogenuss werden auch die größten Augen schmal.
Anschaulich: Fotos und Videos
Anders sieht es beim Archos-Kandidat aus. Die vier Zoll große Anzeige ermöglicht selbst das Betrachten von Spielfilmen mit Überlänge, wenn es sein muss. Ohne Konvertierung spielt der Player MPEG-4-Streifen ab, ein Programm zum Konvertieren anderer Filme schlummert auf der Festplatte, und muss lediglich auf dem Rechner installiert werden. Das schlanke Programm fiel im Test vor allem durch eine schnelle Konvertierung positiv auf.
Neue Ufer: Der AV500 als digitaler Videorecorder
Nahezu einzigartig im Bereich der portablen Mediaplayer sind die Aufnahmefunktionen der gesamten AV-Reihe von Archos. Klar, dass der 500er hier keine Ausnahme bildet. Über das TV-Dock an einen Fernseher, Receiver oder DVD-Player angeschlossen, stehen dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten der Aufnahme offen.
Im Menü lassen sich etwa das Bildformat, die Auflösung, Bit- und Abtastrate einstellen. Ferner kann auch Einfluss auf Kontrast und Helligkeit und sogar auf Sättigung und Farbton genommen werden. In den allermeisten Fällen ist aber ein solches Feintuning nicht notwendig. Denn die Testaufnahmen überzeugen bereits in der Grundeinstellung.
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