Ultimatives Gadget der Generation Video
Der "echte" Videoplayer: Archos AV500 im Test
Michael Knott
Gleich zwei USB-Schnittstellen, wobei eine für den Anschluss von Digitalkameras und anderen Geräten reserviert ist (USB-Host), finden sich an der Gehäuse-Oberseite. Direkt daneben buhlt ein Multifunktions-Anschluss um Aufmerksamkeit, in dessen Mitte der Kopfhörereingang versteckt wurde. Um das mit 76 x 124 x 18 Millimetern erstaunlich kompakt gehaltene Gerät nicht mit Schnittstellen zu überfrachten, lagerte Archos die restlichen Anschlüsse auf ein zum Lieferumfang gehörendes TV-Dock aus.
Die diskusförmige Einheit ist ein alter Bekannter; auch dem etwas angestaubten AV420 und dem aktuellen AV700 legt der Hersteller sie in einer ähnlichen Form bei. Zusätzlich bekommt der Player durch sie noch einen S-Video-Eingang sowie je einen zusätzlichen Ein- und Ausgang für Chinch-A/V. Auch das externe Netzteil zur Stromversorgung und ein Infrarot-Empfänger finden noch Platz.
Zitterpartie: Anschluss ans Mutterschiff
Es ist immer wieder eine Zitterpartie, ob und wie ein MP3-Player, ganz gleich welcher Machart, vom Rechner erkannt wird und wie er sich mit Daten und vor allem mit Medien befüllen lässt. Beim AV500 ist diese Sorge zum Glück unbegründet. An den PC über ein USB-Kabel angeschlossen, erkennt Windows XP den Archos ohne Schwierigkeiten als externes Laufwerk.
Daten und Musik wechseln direkt aus dem Explorer heraus, per Drag-and-Drop, den Speicherort. Wer will, kann eine Synchronisation auch mit dem Windows Media Player durchführen. Selbst für iTunes ist ein Plug-In herunterladbar, das den komfortablen Abgleich mit der Apple-Software ermöglicht.
Auf dem AV500 angekommen, lässt sich die gespeicherte Musik nach den Kriterien "Interpret", "Album", "Titel", "Genre" und "Jahr" ordnen. Dabei werden die Dateien in alphabetischer Reihenfolge abgespeichert. Wer die Original-Reihenfolge der einzelnen Alben beibehalten möchte, kommt um eine Umbenennung der Stücke nicht herum. Zu den abspielbaren Formaten zählen neben MP3 nur noch WMA (DRM) und WAV.
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