Ultimatives Gadget der Generation Video
Der "echte" Videoplayer: Archos AV500 im Test
Michael Knott
Dieser Player kann eigentlich alles - Videos aufnehmen und abspielen, Fotos als Diashow wiedergeben oder mit Musik von einer bis zu 100 Gigabyte großen Festplatte berieseln. Und ganz nebenbei sieht der AV500 von Archos noch sehr gut aus, ist äußerst solide verarbeitet und lässt sich sogar per Fernbedienung steuern.
Mindestens genau so beeindruckend wie die nackten Zahlen auf Papier, ist der erste Kontakt mit dem AV500. Kühles Aluminium liegt mit 255 Gramm nicht gerade leicht in den Händen. Diese Schwere verzeiht man dem Player aber binnen weniger Sekunden, trägt sie doch wesentlich zum hochwertigen Gesamteindruck bei. So sehr man den AV500 auch hin und her schüttelt - hier wackelt und klappert überhaupt nichts. Auch der Schrecken aller High-Tech-Spielzeuge, Schlüsselbund und Kleingeld in der Hosentasche, dürfte am Gehäuse auch auf Dauer nicht allzu viel Schaden anrichten.
- Tiefe Gräben, edle Flächen
- Zitterpartie: Anschluss ans Mutterschiff
- Dunkel: In der Hosentasche
- Laut und leise: AV500 auf den Ohren
- Anschaulich: Fotos und Videos
- Neue Ufer: Der AV500 als digitaler Videorecorder
- Stimmenfänger: Das interne Mikrofon
- Fazit
- Technische Daten
Archos AV500
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Lediglich der Steuerungs-Joystick sitzt zu locker im Gehäuse, fällt durch sehr viel Spiel negativ auf. Ergonomisch ungünstig sind die viel zu klein geratenen Tasten unterhalb des Joysticks. Prunkstück des neuen Archos ist ein vier Zoll großes Display, das schnell klarmacht, für welchen Einsatz-Zweck der AV500 gemacht wurde.
Tiefe Gräben, edle Flächen
Denn eine Anzeige mit einer Bild-Diagonalen von zehn Zentimetern, einer Auflösung von 480 x 272 Pixeln bei über 260.000 Farben, ist für die reine Menü-Darstellung wohl doch überqualifiziert. Vor allem bei der Auflösung punktet der Testkandidat gewaltig, kommt doch höchstens der Cowon A2 auf dieselbe Anzahl an Pixeln. Selbst das Display des Riesen-PMP AV700, ebenfalls von Archos, löst geringer auf.
Auf der Rückseite des edlen Reisebegleiters teilt ein tiefer Graben den Player in zwei Hälften. Grund für die tiefe Kerbe, in der früher oder später mit einiger Sicherheit Dreck und anderer Kleinkram von Erlebnissen in schmutzigen Jackentaschen erzählen werden, ist ein austauschbarer Akku. Ein gut gemachter Federmechanismus entriegelt mit einem Handgriff die Lithium-Polymer-Quelle.
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