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19.02.2006
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Die wichtigsten Begriffe zu den mobilen Jukeboxen kurz erklärt

MP3-Player-Glossar

Michael Knott

"Firmware" ist für Sie hautenge Mode aus Paris, "Flash" der aktuelle Top-Ten-Hit in den Charts und den "G-Sensor" suchen Sie möglicherweise seit Jahren vergeblich? Dann stehen Sie beim Kauf eines MP3-Players möglicherweise achselzuckend vor dem Verkäufer. Nicht weiter tragisch - Übersetzungen und Erklärungen zu den gängigsten Begriffen rund um die beliebten MP3-Spieler finden Sie in diesem Glossar.

A/V-Ausgang: Über diese, meist 3,5 Millimeter große Schnittstelle, lassen sich sowohl Audio- als auch Bild-Daten an einen Fernseher oder ein anderes Anzeigegerät übertragen.

Bookmark: Viele MP3-Player bieten die Möglichkeit, ein digitales Lesezeichen (Bookmark) innerhalb eines Stückes zu setzen. Vor allem bei längeren Hörbüchern macht diese Funktion Sinn. Diese Lesezeichen bleiben auch dann erhalten, wenn das Gerät komplett ausgeschaltet wird oder zwischenzeitlich andere Funktionen genutzt wurden.

Docking-Station: Das gemütliche Ruhebett eines MP3-Players ist die Docking-Station, welche es meist nur gegen Extra-Geld als Zubehör gibt. An ihr finden sich weitere Anschlüsse wie Line-In, Line-Out und USB. Statt für die Synchronisation mit dem Rechner jedes Mal ein USB-Kabel anzuschließen, wird der Player einfach in die Docking-Station eingesetzt. Dabei wird er fast immer auch gleichzeitig aufgeladen. Manche Docks trumpfen mit Extras wie eingebauten Lautsprechern auf.

Dockingstation

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Dockingstation von iRiver

Drag-and-Drop: Bedeutet übersetzt so viel wie "klicken und ziehen". Gemeint ist damit das einfache Verschieben von Dateien aus dem Windows-Explorer auf das Zielverzeichnis des MP3-Players. Wird der MP3-Player als externes Laufwerk erkannt, lassen sich Daten prinzipiell auf diese Art und Weise vom Explorer aus verschieben. Musik kann auf diese Weise nicht immer kopiert werden, da die Hersteller immer häufiger Zwangs-Software einsetzen.

Equalizer: Ein Equalizer, kurz EQ, verändert den Klang. Der Player blendet meistens mehrere, grafische aufgearbeitete Frequenzbänder ein, welche der Nutzer variieren kann.

Equalizer

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Ein typischer Equalizer, hier von Apples iTunes-Software

Equalizer-Presets: EQ-Presets sind bereits vom Werk vorgenommene Equalizer-Einstellungen. Diese haben mal mehr, mal weniger Einfluss auf den Klang. Häufig richten sich Presets nach der Musikrichtung. Die häufigsten Presets sind daher Rock, Pop, Classic, Vocal. Aber auch verschiedene Umgebungsprofile wie "im Zug" oder "auf der Straße" werden abgedeckt.


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