BearShare richtig konfigurieren
BearShare-Tutorial: Den Bären durchs Netz jagen
Christoph Scholl
Verbindung zum Netz
Beim ersten Start der Software sollte sich Bearshare automatisch mit dem Gnutella-Netz verbinden und somit startklar zum Dateitausch sein. Ob und wie sich der Client mit Gnutella verbindet, zeigt BearShare anhand von kleinen Statusleuchten am oberen Rand des Programmfensters.
Die Leuchte ganz rechts zeigt dabei den Status der Verbindung an. "Rot" bedeutet keine Verbindung, "gelb" bedeutet eingeschränkte Verbindung (wie in unserem Bild - die Firewall in der Redaktion lässt keine Verbindung von außen zu), "grün" bedeutet volle Verbindung.
Keine Verbindung oder schlechte Downloadraten?
Ist die oben beschriebene Leuchte nicht grün, könnte eine Firewall oder ein Router dem uneingeschränkten Filesharing-Vergnügen im Weg stehen. Auch für extrem niedrige Downloadraten, trotz jeder Menge Bandbreite, könnten (von einer Firewall oder einem Router) gesperrte Ports verantwortlich sein.
Der Hintergrund: Sind bestimmte Ports, die von BearShare zur Kommunikation mit anderen P2P-Teilnehmern genutzt werden, von Router oder Firewall nicht freigegeben, funktioniert die Verbindung zu den Netzen nur schlecht oder überhaupt nicht. Standardmäßig nutzt BearShare den Port 6346 für seine Eingangsverbindung. Ist dieser nicht freigegeben, kann man BearShare mit einem Telefon vergleichen, mit dem man lediglich andere Teilnehmer anrufen kann. Selbst kann man von den anderen jedoch nicht erreicht werden.
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