Stilvoller Desktop-Ersatz mit guter Ausstattung
Sony Vaio VGN-A617M im Test: Bildgewaltiges 17-Zoll-Notebook
Benjamin Schnitzler
Eleganz und Größe müssen keineswegs im Widerspruch zueinander stehen. Sony stellt das mit dem neuen 17-Zoll-Notebook Vaio A617M anschaulich unter Beweis. Sanft und stilsicher geschwungene Formen in Schwarz und Anthrazit beherbergen ein überbreites X-Black-Display, dem gleich zwei Hintergrundlampen zu passender Erleuchtung verhelfen. Als Grafikchip kommt Atis spieletauglicher Mobility Radeon X700 zum Einsatz, doch auch die restlichen Innereien können sich sehen lassen.
Optisch entspricht das Vaio VGN-A297XP genau dem bereits vor einem Jahr getesteten Vaio VGN-A297XP. Dafür geht es unter der schönen Haube des aktuellen Modells etwas moderner zu. Zum einen verfügt es über einen Intel-Centrino-Prozessor der zweiten Generation mit 1,86 Gigahertz Takt, ein Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine Festplatte mit 100 Gigabyte Speicherplatz und satte 16 Megabyte Cache. Eine Auflösung im 16:10-Format von 1.440 x 900 Bildpunkten bietet dem Auge ausreichend Platz zum Austoben.
Inhalt
Bildqualität der Superlative
Der "Schminkspiegel-Effekt"
Touchpad und Tastatur
Spiele, Videos und Klangqualität
Spiele- und Systemleistung
Kurz und schmerzlos
Fazit und technische Daten
Auf den ersten Blick wirkt das A617M viel schlanker als es in Wirklichkeit ist. Das zeigt, dass die Designer bei Sony ihr Handwerk verstehen und kaschiert gleichzeitig auf gelungene Art und Weise, dass wir es hier mit einem fast vier Kilogramm schweren und über vier Zentimeter hohen Mobil-PC zu tun haben. Als potentieller Desktop-Ersatz, der den Heimcomputer vom Schreibtisch verdrängen will, hat es mit harter Konkurrenz wie dem Dell Inspiron 9300, Fujitsu Siemens Amilo M3438G oder HP Pavilion zd8155EA zu kämpfen.
Den bündig mit der Tastatur abschließenden Deckel ziert ein großer Vaio-Schriftzug in mattschwarzen Lettern. Ein Knopf in der Mitte löst das schwergängige Display-Scharnier, welches das Unterteil des Notebooks bei unvorsichtiger Handhabung von der Tischplatte abheben lässt. Darüber hinaus besticht es durch seine saubere, hochwertige Verarbeitung.
Alle in den schmalen Lautsprecher eingelassenen Bedienelemente sind kreisrund und der edle Einschaltknopf besteht zudem sogar aus verchromtem Leichtmetall. Angesichts des hohen Gewichts scheint sich der Einsatz von leichtem Magnesium im Gehäuse allerdings kaum gelohnt zu haben.
Der Einschaltvorgang des A617M wird von einer kurzen Tonfolge im Windows-Stil eingeläutet und ist nach knapp 40 Sekunden abgeschlossen. Was anschließend folgt, kann unvorbereitete Betrachter regelrecht "umhauen". Unter anderem hat Sony mit seiner "X-Black"-Technik entscheidend dazu beigetragen, hochglänzende Displays überhaupt salonfähig zu machen. Hier zeigt der japanische Elektrokonzern der versammelten Konkurrenz wieder einmal, dass er immer noch die schönsten Notebook-Bildschirme baut.
Sony Vaio VGN-A617M im Test
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Könnt ihr bei den Benchmarks irgendwie vergleiche anstellen, oder sagen ob das gut oder nicht gut ist ?
Ich hab da nähmlich überhaupt keinen Plan.
Abgesehen von der Zeit, die ein Rechner zum Booten braucht und der Zugriffszeit der Festplatte sind höhere Werte eigentlich immer besser.
Wenn ein Rechner bei einem Spieletest nicht mehr als 30 Bilder pro Sekunde schafft, heißt das, dass das Spiel unter diesen Einstellungen höchstwahrscheinlich ruckeln wird. Bei den "CPU-Scores" von 3DMark03/05/06 wird gemessen, wie gut der Prozessor ein 3D-Szenario ohne die Hilfe der Grafikkarte rendern kann.
Das Schöne an den Benchmarks ist ja, dass sie sich jeder kostenlos herunterladen kann und dann zu Hause seinen PC/Laptop mit dem Testgerät vergleichen kann. Damit lässt sich auch immer ganz gut sehen, ob ein Upgrade oder eine Änderung am System überhaupt etwas genutzt hat.
Wir haben übrigens auch noch zwei kleinere Grundsatzartikel zum Thema:
System-Benchmarks: http://www.netzwelt.de/news/71059-so-testen-wir-pcs-und.html
Grafik-Benchmarks: http://www.netzwelt.de/news/71063-so-testen-wir-grafikkarten-und.html
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