Teurer MP3-Spieler ohne nennenswerte Schwächen
YP-T8: Samsungs Flash-Player-Krone im Test
Michael Knott
Aus der Navigation heraus lässt sich eine Wiedergabeliste erstellen und speichern. Das Anlegen mehrerer Listen ist nicht möglich. Dafür besteht die Möglichkeit an beliebigen Stellen im Lied Lesezeichen zu setzen, was besonders bei Hörbüchern praktisch ist. Die Resume-Funktion ermöglicht nach einem Player-Neustart das Fortsetzen eines Liedes an gleicher Stelle.
Bilder und Bewegtes
Klar, dass das verhältnismäßig große Display mit seinen über 260.000 Farben nicht nur der nackten Navigation dient. Fast schon obligatorisch in dieser Preisklasse ist die Wiedergabe der letzten Urlaubsbilder. Mit einer Auflösung von 160 x 128 Pixel stellt der Player die Schnappschüsse angenehm scharf dar. Eine Diashow kann der YP nicht anzeigen. Dafür ist eine gleichzeitige Musik- und Foto-Wiedergabe möglich.
Spinnerei, Angeberei, Wichtigtuerei? Von der Video-Ausgabe auf Mini-Anzeigen kann man halten, was man will. Der Samsung YP-T8 unterstützt einzig und allein das recht exotische SVI-Format. Die meisten auf der Rechner-Festplatte gespeicherten Videos müssen daher mit Hilfe des Multimedia Studios umgewandelt werden.
Dann huschen die Filmchen recht ruckelfrei mit bis zu 15 Frames in der Sekunde über den Bildschirm. Wirklich Sinn macht eine derartige Videounterstützung eigentlich nur bei Musikvideos. Apples Online-Shop iTunes etwa bietet zur Musik passende Videos an.
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