Teurer MP3-Spieler ohne nennenswerte Schwächen
YP-T8: Samsungs Flash-Player-Krone im Test
Michael Knott
Die umfangreichen Programme zur Bild- und Ton-Bearbeitung "Media Studio" und "Multimedia Studio" gehören zum üppigen Lieferumfang. Erfreulicherweise nimmt unser Test-Player aber auch ohne eine extra Software-Installation Kontakt zum Rechner auf. Sowohl Daten als auch Musik lassen sich direkt aus dem Windows Explorer heraus per Drag-and-Drop auf den Speicher des YP-T8 ziehen. Die Verzeichnis-Struktur wird dabei exakt übernommen.
Ein übersichtliches und grafisch ansprechend gestaltetes Menü führt ohne Umwege zu den gewünschten Einträgen. Leider bietet der Samsung-Player keinerlei Möglichkeiten, Musik anhand fester Kriterien wie beispielsweise Album, Genre, Titel oder Erscheinungsjahr aufzuspüren. Mit Hilfe der zentral angeordneten Navi-Wippe kann man aber recht fix auch durch lange Listen blättern.
Klangqualität
Der Klang des YP-T8 überzeugt auf ganzer Linie. Angefangen von abgrundtief bebenden Bässen, über ausgewogen neutrale Mitten, bis hin zu kristallklaren Höhen deckt der kleine Teure das gesamte Klangspektrum souverän ab. Für besondere Musik oder besondere Umgebungen hält der Player insgesamt zwölf voreingestellte Equalizer-Presets parat. Zusätzlich hat der Nutzer die Möglichkeit, sich den eigenen Lieblingsklang mit Hilfe eines frei definierbaren Equalizers über sieben Bänder zu basteln. Die Formate MP3, WMA, OGG und WAV werden vom Player unterstützt.
Auch eine Handvoll Effekte hat der Samsung in petto. Ein 3D-Programm soll einen Räumlichkeitseindruck vermitteln. Besonders an geschlossenen Studio-Kopfhörern kommt dieser Effekt gut zur Geltung. Die klanglich ansonsten guten und zum Lieferumfang gehörenden Ohrstecker bringen dies erwartungsgemäß nicht ganz so stark herüber.
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