Das USB Cordless DualPhone von ARP DATACON überzeugt
Im Test: Schnurloses Telefon für Skype und Festnetz
Christian Grohmann
Skypen abseits vom PC - das hat sich mancher schon lange gewünscht. Während andere Hardware-Schmieden noch mit Skype-Gerätschaften auf sich warten lassen, hat die Firma ARP DATACON schon länger ein schnurloses Telefon auf dem Markt, das sowohl die Sprache Skypes als auch des analogen Festnetzes spricht. Und das fließend.
Was das Schweizer Unternehmen liefert, sieht erst einmal aus wie ein zeitgemäßes, aber gewöhnliches schnurloses Festnetztelefon. Basisstation und Mobilteil sind in den Farben Silbergrau und Anthrazit gehalten, beide haben eine kurze, dreieckige Stummelantenne. Allein die zweite Abheben-Taste mit der Aufschrift "PC" deutet am Mobilteil auf einen Unterschied hin; an der Station fällt ein USB-Kabel auf.
Reichliche Gaben
Mit von der Partie sind der Akku-Satz für das Mobilteil, ein kurzes Telefonanschlusskabel, das Netzteil sowie RJ11-Adapterstecker für verschiedene ausländische Telefonnetze - praktisch, wenn das Telefon als Reisebegleiter für den Auslandsaufenthalt mitgenommen wird. Das beiliegende Kurzhandbuch mit je 20 Seiten in sechs verschiedenen Sprachen ist umfangreich genug, dass der gewiefte Nutzer kaum auf das ausführliche Handbuch zurückgreifen muss, das mit der Software im PDF-Format auf der Festplatte hinterlegt wird.
Dualphone
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Angeschlossen ist das Dualphone schnell: USB-Stecker, Telefonleitung, Strom, fertig. Sobald die Akkus ihren ersten Ladezyklus hinter sich gebracht haben, kann es losgehen. Im Festnetz ist das Dualphone ohne Voreinstellungen einsetzbar. Die Audioqualität unterscheidet sich nicht von anderen schnurlosen Telefonen, die mit dem Funkstandard DECT arbeiten. Auch die Reichweite ist ganz ähnlich - von dem Gebäude, in dem die Basisstation stand, konnte während des Tests noch in rund 100 Metern Entfernung telefoniert werden - bei noch größeren Abständen ließ die Tonqualität sehr schnell nach.
Für den Skype-Betrieb muss zuerst der Computer eingerichtet werden. Das Dualphone wird über den USB-Anschluss sofort erkannt, allerdings benötigt es eine rund zwölf Megabyte große Softwareinstallation und Skype. Im Test hat sich herausgestellt, dass man am besten der Programmempfehlung folgt und die aktuellsten Versionen beider Programme von den Support-Seiten herunterlädt: Die ältere Dualphone-Software ist nämlich nicht in der Lage, die aktuelle Skype-Version zu steuern. Sind beide Programme auf dem neuesten Stand, gibt es nichts zu meckern.
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