Eroberungsfeldzüge auf der virtuellen Erde mit GEWar
Google Earth: Krieg spielen auf der Erde
Fabian Parusel
Mit der Ruhe ist es nun vorbei. Auf dem Online-Globus ist Krieg ausgebrochen. Kleine und große Herrscher aus der ganzen Welt möchten die Weltherrschaft an sich reißen. So sieht es aus, das Szenario des ersten Multiplayer-Online-Games mit Google Earth als Plattform.
Die Idee eines GE-Hackers
Die Idee, den beliebten Online-Globus als Plattform für ein Online-Game zu machen, hatte Mickey Mellen von GoogleEarthHacks.com im August des letzten Jahres. Die Steuerung besteht aus der Kombination von Google Earth und der Webseite GEWar.net. Auf der Webseite wird gehandelt und gebaut, und der Globus dient zur Orientierung und als Landkarte.
GEWAR
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das Spielprinzip ist dem des beliebten Brettspiels "Risiko" ähnlich. Dabei müssen mit Hilfe von Armeen feindliche Länder befreit werden. Bei GEWar sind es Städte, die erobert werden müssen. Über eine Armee verfügt der GEWar-Spieler aber ebenfalls. Die Truppen erobern fremde Städte und verteidigen die eigenen.
Rohstoffe sammeln
Ganz im Sinne des Strategiespiel-Genres müssen für die Finanzierung der Truppen Rohstoffe gesammelt werden. Die Währung des Spiel sind Geos. Um möglichst viele Geos zu sammeln, werden verschiedene Rohstoffe geerntet und danach in Geos getauscht. An speziell dafür ausgewählten Orten können Diamanten angebaut werden. In Georgia, USA, zum Beispiel können Schafe zur Herstellung von Wolle gehalten werden und in Saudi-Arabien wird standesgemäß Öl gefördert.
Mehr über: Software, Weltall-Browser, Google Earth, GEwar
-
Google Earth: Die Erde als Spielplatz
Krieg, Aliens und Mörder auf unserem Planeten -
Google Earth: Globus bekommt Google News spendiert
Neues Layer für Nachrichtenhungrige -
Google Earth: Einblick in Flüchtlingslager
Dokumentationsauftrag in Zusammenarbeit mit UN
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Ich frage mich gerade ob man Schafe wirklich zur Herstellung von Baumwolle verwenden kann, oder ob man da nicht einfach Schurwolle daraus macht (und evtl. Lammrückenfilet) und dafür die lieben Bäume einfach in Ruhe lässt...?
Ist mir beim Lesen gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo du es sagst... sicher!
Netter Fehler, vermute ich.
Zitat:
Hab's korrigiert. Super, dass das niemandem hier aufgefallen ist ;-) Aber ich find' Baumwoll-Schafe wären mal ein echt gutes Projekt für die Gen-Modder :-D
Baumwoll-Schafe!
Danke fürs korrigieren, Christian. Aber ich hab auf der Baumwollplantage nur Schafe gesehen und das Baumwolle vom Baum/Busch kommt, kann ja keiner ahnen... :ichwarsn:
Eine Art Frucht-Hund fänd ich ganz praktisch...
Gruß fp
Google Earth: Krieg spielen auf der Erde von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben








