Morpheus-Chef: Lieber neue Technologien entwickeln
Streamcast vor Aufgabe
Janko Röttgers
Nach eDonkey und Grokster wirft jetzt auch der Morpheus-Hersteller Streamcast Networks das Handtuch. Medienberichten zufolge befindet sich die Firma in Verhandlungen mit der Recording Industry Association of America (RIAA). Streamcast beendet damit eine jahrelange juristische Auseinandersetzung mit der Entertainment-Industrie.
Streamcast war Ende 2001 gemeinsam mit Kazaa von der Musik- und Filmindustrie verklagt worden. Die Auseinandersetzung fand ihren Höhepunkt, als der Oberste Gerichtshof der USA gegen die P2P-Anbieter entschied. Einem Bericht von CNN.com zufolge hat Streamcast die Musikindustrie jetzt um Verhandlungen zur Beilegung der Klage gebeten.
CNN zitiert dazu den Streamcast-Chef Michael Weiss mit den Worten: "Wir können weitere vier Jahre Klagen ausfechten und Millionen auf beiden Seiten ausgeben, aber will ich damit wirklich die nächsten vier Jahre meines Lebens verbringen?" Weiss erklärte, er wolle mit Streamcast lieber neue Technologien entwickeln.
Streamcast Networks wäre damit einer der letzten kommerziellen P2P-Anbieter, der dem Druck der Entertainment-Branche nachgibt. Grokster stellte bereits im November den Betrieb ein. Edonkey-Betreiber Metamachine befindet sich seit Monaten in Verhandlungen mit der Musikindustrie. LimeWire arbeitet Gerüchten zufolge an einem eigenen Filtermodell, um Klagen zu entgehen.
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hmm,
ich habe in der News mal auf den Link zur Grokster-News geklickt und dort dann auf www.grokster.com geklickt.
Aber was kam da?
http://img468.imageshack.us/img468/1002/grokster3ha.jpg
Na wehe wenn die da wirklich was mit meiner IP anstellen!
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