Ab sofort zum Preis von 189 Euro erhältlich
GP2X: Linux-Daddelmaschine für Gameboy-Nostalgiker
Michael Knott
Der von vielen Gamern sehnlichst erwartete Portable Media Player "GP2X" ist ab sofort verfügbar. Neben Musik, Videos und Texten bringt die tragbare Konsole auch Spiele ans Laufen. Bei der Wahl des Betriebssystems bekam Linux den Zuschlag.
Und dies ist sicherlich das interessanteste Feature des GP2X. Im Gegensatz zur Playstation Portable von Sony oder dem Nintendo DS stehen dem Nutzer dank Linux nicht nur kommerziell erhältliche Spieletitel zur Verfügung. Mit Hilfe von Emulatoren können zum Beispiel klassische Gameboy-Spiele auf die tragbare Spielmaschine übertragen werden. Auch selbst erstellte Programme sind auf dem Gerät lauffähig.
Fest verbaut wurden 64 Megabyte Arbeitsspeicher. Über SD-Karten kann dieser aber zusätzlich erweitert werden. Musik kann als MP3-, Ogg-Vorbis- oder WMA-Datei vorliegen, um vom Player erkannt zu werden.
Das 3,5 Zoll große Display liefert mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel eher Hausmannskost. Dafür kann der GP2X durch die abspielbaren Formate überzeugen. DivX, MPEG, MPEG4, XviD und WMV - alles keine Fremdworte für die neue Konsole. Erhältlich ist das koreanische Gadget ab sofort zum Preis von 189 Euro.
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