Die neue Referenz unter den Flash-Playern
Besser, bunter und alles andere als Banane: iAudio U3 im Test
Michael Knott
Radio und Mikrofon
Auch ein Radio versteckt der U3 unter der zeitlosen Haube. Der UKW-Empfänger konnte im Test durch gute Leistungen glänzen. Der Empfang brach nur äußerst selten ab. Die empfangsstärksten Stationen landen auf Wunsch automatisch als Preset im Speicher. Maximal lassen sich 24 Sender dauerhaft sichern.
Alles, was ein Radio in einem Flashplayer heutzutage können muss, steckten die Entwickler auch in ihren neusten MP3-Player. So verwundert es kaum, dass sowohl direkte als auch zeitlich programmierte Aufnahmen möglich sind. Die Aufzeichnungen landen im WAV-Format im Speicher. Die bestmögliche Qualitätsstufe liegt bei 128 Kbit/s.
Dank eines eingebauten Mikrofones ist der U3 ein waschechtes Diktiergerät. Auch hier ist bei 128 Kbit/s das Ende der qualitativen Fahnenstange erreicht. Was für diesen Einsatz-Zweck aber völlig ausreicht. Im "Automatik-Modus" startet die Aufnahme selbstständig, sobald ein bestimmter Eingangspegel erreicht wird.
Fazit
Ganz klar, wer circa 200 Euro für einen Flashplayer übrig hat, sollte zum iAudio U3 greifen. Verarbeitung, Handhabung und vor allem der Klang gehören zur absoluten Oberklasse. Garniert wird das feine Technik-Süppchen mit einer kompletten Ausstattung. Zum Lieferumfang gehören Kopfhörer, ein USB-Kabel, eine Software-CD sowie ein Line-In-Kabel. Leider muss ein Netzteil separat erworben werden. Und so handelt sich der U3 schließlich doch noch einen Minuspunkt ein.
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