Die neue Referenz unter den Flash-Playern
Besser, bunter und alles andere als Banane: iAudio U3 im Test
Michael Knott
Nimmt man das mitgelieferte USB-Kabel zur Hand und legt den U3 an die Kette zum Rechner, öffnet sich unter Windows XP sofort ein neues Fenster. Ohne Probleme wird der Test-Player als externes Laufwerk erkannt. Daten und Musik wechseln ohne nervige Zusatz-Software den Speicherort.
Die Reihenfolge der einzelnen Lieder wird vom Windows Explorer eins zu eins übernommen. Da der U3 über keinerlei Such- oder Sortier-Optionen verfügt, ist es ratsam, bereits auf der Festplatte eine gewisse Ordnung einzuhalten. Die Bedienung ist auch für den Laien einfach zu durchschauen und weitestgehend intuitiv aufgebaut. Die Hauptfunktionen regelt man über den Joystick.
Bedienung: iAudio lernt Deutsch im Schnellkurs
Besonders praktisch: Die drei oberen Drücker lassen sich je nach Geschmack programmieren. So kann der Nutzer selbst entscheiden, was zum Beispiel ein längerer Druck auf die Record-Taste zur Folge hat. Im iAudio U3 hat endlich auch Deutsch als Menüsprache Einzug gefunden. Käufer des Top-Sellers X5 von Cowon/iAudio warten noch immer auf ein diesbezügliches Update der Firmware. Leider vermiesen beim U3 Rechtschreibfehler und schlechte Übersetzungen diesen Fortschritt.
Einzelne Lieder lassen sich aus dem laufenden Betrieb heraus in eine dynamische Wiedergabeliste kopieren, bei Bedarf auch völlig aus dem Speicher löschen. An jeder beliebigen Stelle im Stück kann zudem ein Lesezeichen gesetzt werden. Wird der Player ausgeschaltet, setzt die Wiedergabe beim nächsten Systemstart an gleicher Stelle fort.
Klang
Der Klang des U2 ist über jeden Zweifel erhaben. Präzise Mitten, klar definierte Höhen und staubtrockene Bässe verwöhnen das Ohr. Fünf bereits voreingestellte Equalizer-Presets verändern den Sound je nach Musikrichtung. Zusätzlich kann sich der Nutzer an einem frei definierbaren Equalizer über fünf Bänder austoben.
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