Mini-Notebooks, Wegbeschreiber und Unterhaltungskünstler
Einkaufsberater PDA und Navigationssysteme
Michael Knott
Windows Mobile oder Palm OS? Diese Frage beschäftigt jeden, der mit dem Kauf eines Organizers liebäugelt. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen? Wer bereits auf dem heimischen Rechner Microsoft Windows nutzt, der wird auch mit der Taschenausgabe klarkommen. Die Oberfläche wurde natürlich nicht eins zu eins vom Desktop übernommen. Trotzdem finden sich die wichtigsten Einstellungen und Programme an gewohntem Platz.
Obwohl der Nachfolger schon auf dem Markt ist, installieren die meisten Hersteller noch Windows Mobile 2003 auf den Geräten. Die Schwächen dieser Version liegen häufig im Detail. So ist vor allem die Darstellung von Office-Dateien (Pocket Word und Pocket Excel) auf der kleinen Anzeige des Organizers nicht immer problemfrei. Und auch beim Datenabgleich zwischen Rechner und PDA kommt es öfter zu Fehlern. Die gute, intuitive Bedienung leidet dadurch aber nicht.
Verbesserungen im neuen Windows Mobile 5.0
Lediglich ein von uns getesteter Organizer hatte bereits Windows Mobile 5.0 im Speicher. Die Verbesserungen gegenüber der letzten Version halten sich optisch in Grenzen. Der Hauptbildschirm lässt sich nun aber stärker den eigenen Vorlieben anpassen. Viel wichtiger ist aber die verbesserte Anzeige von Word- und Excel-Dateien. Die Schreib- und Tabellen-Programme nennen sich ab sofort "Word Mobile" und "Excel Mobile."
Erst mit Einführung von Windows 5.0 bleiben Daten auch nach völlig entleertem Akku dauerhaft gespeichert. Weitere Änderungen beziehen sich auf die Unterstützung von integrierten Festplatten, schnellem USB-2.0-Transfer sowie UMTS-Unterstützung. Beim Kauf eines neuen Gerätes sollte man also auf eine aktuelle Version des Betriebssystems achten. Die größten Hersteller bieten aber auch kostenpflichtige Aufrüst-Möglichkeiten an.
Alternative oder alter Tobak: Palm OS
Der Pionier im Geschäft mit den Organisationstalenten bekommt den Druck der Konkurrenz immer deutlicher zu spüren, und mittlerweile werden sogar wahre Palm-Klassiker mit Windows-Betriebssystem verkauft. Doch nicht nur eingefleischte Fans setzen auf Palm OS statt auf die Microsoft-Alternative.
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