Mini-Notebooks, Wegbeschreiber und Unterhaltungskünstler
Einkaufsberater PDA und Navigationssysteme
Michael Knott
Spezialisten
Die folgenden Modelle verfügen über eine eingebaute Festplatte. Bei Organizern eröffnet solch ein integrierter Massenspeicher interessante Perspektiven. So lässt es sich nach erfolgreicher Arbeit beim ein oder anderen Filmchen oder Musikstück entspannen. Dank guter Displays leiden die Augen bei dieser Disziplin auch nicht allzu sehr.
Palm LifeDrive
Das LifeDrive war der erste Organizer mit eingebauter Festplatte. Vier Gigabyte Platz für Filme, Musik und Dokumente. Erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis ein Hersteller zusammengeführt hat, was augenscheinlich zusammengehört. Kontakte stellt das Multi-Talent wahlweise über Bluetooth oder WLAN her. Das Gehäuse ist besonders gut verarbeitet und kann durch clevere Detail-Lösungen glänzen.
Doch wie bei vielen anderen Zwitter-Geräten auch erledigt der Palm viele Disziplinen nur halbherzig. Und wer ein echter Multimedia-Alleskönner sein will, muss sich eben auch mit waschechten PMP oder MP3-Playern mit Festplatte messen lassen. Hier ist das LifeDrive höchstens zweite Wahl.
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Sharp Zaurus SL-C3200
Der Zaurus SL-C3200 kostet knapp 700 Euro. Für diese Summe geht auch schon das ein oder andere ausgewachsene Notebook über den Tresen. Allerdings hat man dieses, wenn man es benötigt, meist zu Hause auf dem Schreibtisch stehen. Dank der guten Rechenleistung, einer vollwertigen Tastatur, drehbaren Display und vielen weiteren Features ist der Linux-basierte Sharp Zaurus einzigartig auf dem Organizer-Markt.
Beim SL-C3200 handelt es sich um ein Import-Modell aus Japan, das von der deutschen Firma Trisoft importiert wird. Einige Tasten schmücken daher für das europäische Auge unlesbare Schriftzeichen. Neben dem gesalzenen Preis stört die Tatsache, dass WLAN über den CF-Kartenslot aufpreispflichtig nachgerüstet werden muss.
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Betrieb mit System: Windows oder Palm OS?
Bei einem PDA ist eine gut strukturierte Nutzerführung immens wichtig. Diese Geräte werden häufig dazu verwendet um eben einmal eine Adresse nachzuschlagen, den nächsten anstehenden Termin zu finden oder eine kurze Nachricht zu verfassen. Wer sich hierbei erst mit nervigen Einstellungen, komplizierten Eingabemethoden oder Systemabstürzen herumärgern muss, greift lieber wieder zu Block und Bleistift.
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