Mini-Notebooks, Wegbeschreiber und Unterhaltungskünstler
Einkaufsberater PDA und Navigationssysteme
Michael Knott
PDAs mit eingebauter Navigationslösung
Immer wissen, wo es lang geht - was vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar war, gehört heutzutage fast schon zum Alltag. Die eingebauten GPS-Empfänger verhalfen vielen Modellen zu bislang nie erreichten Höhenflügen. Dabei ist es wichtig zu wissen, welchen Anforderungen das Gerät in der Praxis gewachsen sein muss.
Für die pure Navigation bieten sich kompakte Modelle ohne große Zusatzfunktionen, wie etwa der Acer d100, an. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen aus dem Fahrzeug entfernen und weisen auch zu Fuß oder auf dem Fahrrad zuverlässig den richtigen Weg. Doch auch die Navigations-Organizer von Yakumo oder Palm haben ihren Reiz. Neben der satellitengestützten Navigation bieten sie die Vorteile eines klassischen Organizers.
Hewlett Packard iPAQ hw6515
Telefon, PDA, Navi und MP3-Player unter einer Decke. Das bietet Hewlett Packards Multitalent iPAQ hw6515. Was bei anderen Organizern erst nachgerüstet werden muss, hat dieses Modell ab Werk unter der Haube. 47 Tasten sorgen für schnelles Verfassen von Texten und Nachrichten. Der große Speicher von 128 Megabyte lässt sich mit Hilfe von SD-Karten weiter aufstocken. Dank Windows Mobile in der Phone Edition bereitet der hw6515 Windows-Heim-Nutzern nur wenige Bedien-Probleme.
Eher Arbeitspferd als Schönheitskönigin, verhält sich diese Message-Maschine manchmal ein wenig störrisch. Die Tasten liegen ein wenig nah beeinander und auch die Audioqualitäten sind verbesserungswürdig. Leider muss bei der Bedienung noch viel zu häufig auf den Bedienstift zurückgegriffen werden. WLAN wird schmerzlich vermisst. Zum Preis von über 600 Euro ist ein einzelner Stadtplan für das Navi eher dürftig. Andere Karten kosten extra.
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Acer d100
Acers d100 ist ein äußerst praktisches Navi-Gerät, welches sich ohne Probleme bedienen, installieren und handhaben lässt. Besonders gut ist das feine Display und die Möglichkeit, das Gerät auch ohne festen Stromanschluss betreiben zu können. Dennoch ist die knapp 300 Euro teure Einheit nicht über jeden Zweifel erhaben.
So stört die etwas klobige Bauform des Gehäuses im Auto zwar nicht, Fußgängern ist sie aber ein Dorn im Auge. Die verbaute Technik ist nicht so voluminös, wie es den Anschein hat, und mit einem schlankeren Gehäuse wäre Acers Neuling ein echter Überflieger. Als tragbares Gerät wären auch die integrierten Foto- und Musik-Funktionen sinnvolle und praktische Ergänzungen; im Auto sind sie eher überflüssig. Was bringt ein MP3-Player, den man nur bei deaktivierter Navigation nutzen kann? Den Acer d100 gibt es ab circa 290 Euro.
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