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10.12.2005
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Napster: Musik-Abo im Test

Sascha Hottes

Download und Installation des Clients

Nach dem Download des rund zehn MB großen Setups kann die einfache und leicht verständliche Installation gestartet werden. Diese ist nach wenigen Minuten abgeschlossen und nach einem Neustart des Systems kann es mit Napster auch schon losgehen.



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Beim ersten Start des Programms muss zunächst ein Account eingerichtet werden. Neben einem User-Namen und einem Passwort müssen hier auch die Adressdaten sowie die Zahlungsart angegeben werden. Bezahlt werden kann per Kreditkarte, PayPal oder Lastschrift. Bevor man sich jedoch zum Abo verpflichtet, kann Napster sieben Tage lang in aller Ruhe getestet werden.

Oberfläche und Bedienung

Die Oberfläche des Napster-Clients ist aufgeräumt und klar strukturiert. Am rechten Bildschirmrand findet sich der eigentliche Musik-Player mit den üblichen Buttons zur Wiedergabekontrolle der Musikstücke. Darüber angeordnet ist eine kleiner Bereich, in dem das jeweilige Album-Cover des aktuell abgespielten Songs angezeigt wird.

Der meiste Platz des Bildschirms wird jedoch vom Inhaltsbereich belegt, wo je nach Auswahl Playlisten, Special-Seiten, Radiosender und Suchergebnisse angezeigt werden. Die einzelnen Bereiche von Napster lassen sich über eine Navigatiosnleiste am oberen Bildschirmrand aufrufen. Direkt darüber findet sich auch eine kleine Eingabemaske, wo Songs nach Titel, Album oder Interpret gesucht werden können.

Gibt man dort einen Suchbegriff ein, wird im Inhaltsfenster eine entsprechende Ergebnisliste angezeigt. Wer versehentlich "Schakira" statt "Shakira" oder "Pätär Mavvei" statt "Peter Maffay" eingibt, landet trotzdem beim richtigen Ergebnis. Mit dieser starken Suchfunktion ist Napster bis jetzt der einzige Musikdienst in Deutschland, der (ähnlich wie Google) auch mit falschen Eingaben zu recht guten Suchergebnissen führt.

Neue Musik entdecken

Bei einem Portfolio von rund 1,5 Millionen Songs sind viele Napster-Kunden sicherlich erst einmal überfordert. Von einem Moment auf den anderen hat man plötzlich Zugriff auf ca. 120.000 Musikalben - ein riesiges Archiv, von dem man durchaus erschlagen werden kann.


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