Netzwelt im Gespräch mit Napster-Chef Schliesche
Napster Deutschland: Details zur Musikflatrate
Sascha Hottes
Napster kommt nach Deutschland und hält damit sein Versprechen noch dieses Jahr seine hiesige Filiale zu eröffnen. Heute wurde der Dienst erstmals Pressevertretern vorgestellt, schon morgen soll es offiziell losgehen. Der amerikanische Musikdienst verspricht seinen Kunden eine Musikflatrate für eine "Miete" und gleichzeitig den Titelkauf. Einen kompatiblen MP3-Player vorausgesetzt, kann die Musik sogar unterwegs gehört werden.
Die Ziele hatte sich Napster selbst sehr hoch gesteckt. Über eine Million Titel - auch mit vielen regionalen Künstlern - will man zum Start von Napster Deutschland anbieten. Die deutsche Kundschaft soll dabei nicht wesentlich mehr zahlen als die Amerikaner, die rund zehn US-Dollar pro Monat für die Musikflatrate zahlen. Was Napster von diesen Versprechungen halten kann, beantwortete der Deutschland-Chef Thorsten Schliesche im Telefon-Interview mit netzwelt.
netzwelt: Sie sagten im Interview mit netzwelt vor einigen Monaten, dass Napster deutsche Bezahlmethoden anbieten wird. Können Sie uns dazu Details nennen?
Schliesche: Download- und Music-Flatrate-Kunden können bei uns mit Kreditkarte, per Laschrift, PayPal oder mit Prepaid-Karten aus dem Handel bezahlen.
netzwelt: Wie viel werden die Abonnements kosten? Einige Magazine spekulieren über 9,95 und 14,95 Euro für die normale und die "to-go"-Mitgliedschaft. Können Sie die Zahlen bestätigen?
Schliesche: Ja.
netzwelt: Sie wollten den größten Katalog anbieten. Ist Ihnen das gelungen? Wie viele Titel werden Sie anbieten können? Wie viele deutsche Titel werden im Sortiment sein?
Schliesche: Napster startet mit 1,5 Millionen Titel. Lediglich der deutsche EMI-Katalog ist zum Start nicht verfügbar, dieser wird allerdings einige Tage später integriert werden. Wir besitzen auch Vereinbarungen mit deutschen Distributoren und Labels - etwa dem Independent-Verband VUT -, um einen interessanten und vollständigen deutschen Katalog anbieten zu können.
netzwelt: Ein Blick in die Zukunft. Welche weiteren Funktionen oder Inhalte sind geplant? Etwa Musikvideos oder Klingeltöne?
Schliesche: Technisch sind wir dazu in der Lage Videos zu verkaufen. Außerdem wollen wir die mobile Welt zusammen mit Ericsson erschließen.
netzwelt: Wie zuversichtlich starten Sie in den deutschen Markt, der momentan von T-Online, Apple und AOL dominiert wird?
Schliesche: Napster ist in der Lage mittelfristig Marktführer zu werden - gemessen am Umsatz.
Subventionierte MP3-Player im Handel
Wer günstig an eine Napster-Flatrate kommen möchte und noch keinen MP3-Player besitzt, der sollte die Augen aufhalten. Einige Händler bieten subventionierte Hardware mit Sechs-Monats-Abos von "Napster to Go" an. Im MP3-Player.de-Shop findet sich beispielsweise ein Trekstor i.Beat mit 256 MByte Speicher für 120 Euro inklusive Abogebühr für ein halbes Jahr. Bei einem möglichen Monatspreis von 15 Euro kostet der Player unterm Strich nur noch 30 Euro.
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finde ich super. da die halbwertszeit der meisten songs sowieso sehr gering ist, macht "mieten" sinn. findet man das album nach einiger zeit immer noch super, kann man es ja auch nochmal als CD kaufen.
letztlich muss man schauen, wie das funktionieren, die klangqualität und das angebot in der praxis aussehen. aber da vertraue ich ja auf den test von netzwelt. ;-)
Hallo, wieß zufällig jemand ob es da sowas wie ne Mindestvertragslaufzeit (fürs Abo) gibt? MFG, Perus
"Einen kompatiblen MP3-Player vorausgesetzt, kann die Musik ! sogar ! unterwegs gehört werden." doll wirklich doll revolution !! gehts noch ???? ;) wenn ich bezahle ist das MEINE Musik und damit an ICH machen was ich will oder meine tauschbörse wird sich weiter über download freuen .....
Schwachsinniges Angebot......
und wenn du ein auto least, dann gehört es dir auch und du fährst damit gegen die wand???? auch wenn das angebot sicher nichts für jeden ist, es ist ein mietangebot, so definiert und deshalb eigentlich auch fair - wenn auch geschmackssache.
Richtig, find ich auch!!! ganz deiner Meinung!
Warum macht man nicht mal ne ECHTE musik-flatrate? Die natürlich bezahlbar sein muss! Als hätten die nicht alle schon genug Geld! So "Superstars" können ihre ganzen Villen wahrscheinlich gar nicht mehr zählen...
Ganz ehrlich,
das Beispiel passt wirklich überhaupt nicht...
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