Geschenke oder alles wie immer?
DSL-Aktionen im Überblick - Aktuell: GMX und Web.de mit eigenen Tarifen
Jan Johannsen
Nicht nur wegen der ständigen Aktionsangebote der DSL-Anbieter wird der Einstieg ins breitbandige Internet immer günstiger. Beim günstigsten Provider zahlt man derzeit nur 180 Euro im Jahr für eine DSL-Flatrate zusätzlich zum Telefonanschluss. Ob man wirklich DSL braucht, sollte trotzdem gut überlegt sein, denn es gibt ja noch das Kleingedruckte. Beim DSL-Einstieg gibt es einige Grundregeln zu beachten, die genauen Tarife und Bedingungen können Sie hier in der ständig aktualisierten Übersicht nachlesen.
Für alle Provider gilt: DSL 1.000 (1.024/128 kBit/s) ist quasi nicht mehr erhältlich, kostete aber bisher rund 17 Euro pro Monat, DSL 2.000 (2.048/192 kBit/s) rund 20 Euro pro Monat, DSL 6.000 (6.016/576 kBit/s) rund 25 Euro pro Monat, ADSL2+ mit 16 MBit (16.000/800 kBit/s) rund 30 Euro pro Monat. Bis auf einige Ausnahmen ist ein Telefonanschluss der Telekom fast immer Voraussetzung. Die Komplettangebote der hier aufgezählten und anderer Anbieter wie Arcor, Alice und Versatel finden Sie hier.
- Freenet: Telefon-Flatrate für sieben Euro
- 1&1: Aktuelle keine Aktion, aber trotzdem gute Angebote
- T-Home: Alles aus einer Hand
- Lidl: Herz für Quasselstrippen
- GMX: Zurück mit eigenem Tarif
- Congstar: Konkurrenz aus dem eigenen Haus
- Tele 2: Hardware zur Miete
- Carpo: DSL-Angebot mit Community-Tarif
- Strato: Freenet unter fremder Flagge
03. September: Zurzeit bietet der giftgrüne Provider freenet attraktive Pakete mit keinem oder einem sehr moderaten Anschlusspreis an.
Das Basis-Paket kostet 17,95 Euro monatlich, bietet einen DSL-2.000-Anschluss und enthält auch eine DSL-Flatrate. Mit DSL 6.000 kostet das gleiche Angebot monatlich 22,95 Euro, mit DSL 16.000 werden 27,95 Euro fällig. Auf Wunsch lässt sich für einen monatlichen Aufpreis von sieben Euro eine Telefon-Flatrate hinzubuchen, die auch Gespräche in sieben europäische Länder abdeckt.
Wer die Telefon-Flatrate zu einem 2.000er-Anschluss hinzubucht, zahlt in den ersten drei Monaten 9,95 Euro. Ab dem vierten Monat werden 24,95 Euro in Rechnung gestellt. Auch bei einem 6.000er- oder 16.000er-Anschluss können die Nutzer einer Telefon-Flat Geld sparen. Drei Monate lang werden nur 14,95 Euro, beziehungsweise 19,95 Euro verlangt. Ab dem vierten Monat kostet der 6.000-DSL-Anschluss mit Doppel-Flat 29,95 Euro und das 16.000-Komplett-Angebot 34,95 Euro.
Bei jedem Paket stehen zwei verschiedene Fritz-Boxen zur Verfügung. Während Freenet für die Fritz!Box Fon WLAN 7170 19,90 Euro verlangt, bekommt man die kabelgebundene Variante kostenlos dazu. Bei Buchung der zusätzlichen Telefonflatrate steht für 19,90 Euro nicht die Fritz!Box, sondern das SMT-G 3220 WLAN von Samsung mit Telefonie-Funktion zur Auswahl. Für 69,90 Euro erhält man das Fritz!Fon 7150, welches einen WLAN-Router mit einem Schnurlos-Telefon vereint. Bucht man die Telefonflatrate, bekommt man das Telefon für 20 Euro weniger. Zusätzlich erhebt Freenet eine Versandkostenpauschale von 9,90 Euro. Der Bereitstellungspreis von 19,90 Euro fällt lediglich bei DSL 2.000 an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Freenet verkauft auch Komplett-Angebote, die ohne einen Telefonanschluss der Deutschen Telekom auskommen. Für 19,90 Euro im Monat sind die Grundbedürfnisse der Kommunikation, Telefon und DSL, abgegolten. Wer einen Flatrate-Tarife möchte, muss noch etwas tiefer in die Tasche greifen.
Vorteile: Volumentarife für Sparfüchse
Nachteile: Lange Vertragslaufzeit
03. September: 1&1 bietet für seine Surf&Phone-Pakete zahlreiche Vergünstigungen. Neben dem DSL-Netzanschluss, einer DSL-Flatrate und einer Telefon-Flatrate können Sie auch eine Handy-Flat mit ins Boot holen. Sie deckt im Komplett-Paket mit 16.000 Kilobit/Sekunde Telefonate ins Festnetz ab. Die Online-Videothek von maxdome wird in Kooperation mit dem Medienkonzern ProSiebenSat1 angeboten.
Für 14,99 Euro im Monat zusätzlich zum Telekomanschluss erhält man von 1&1 eine DSL-Flatrate mit bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde. Telefongespräche ins deutsche Festnetz kosten 2,9 Cent pro Minute. Für fünf Euro extra kann man eine Telefonflatrate dazu buchen. Der Anschluss mit bis zu 6.016 Kilobit pro Sekunde kostet 24,99 Euro im Monat, beinhaltet dafür aber neben der DSL-Flatrate auch eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz und auf Wunsch eine Handy-Flatrate. Mit dieser Telefoniert man ins deutsche Festnetz und unter 1&1-Kunden kostenlos.
Wer auf ganz schnelles Internet setzt und bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde erreichen können möchte, zahlt 29,99 im Monat bekommt dafür noch vier Rufnummern und auf Wunsch eine Online-Videothek oben drauf. Bereitstellungspreise fallen bei keinem der Pakete an.
Neukunden erhalten entweder eine als 1&1 Surf & Phone Box WLAN umgelabelte Fritz!Box kostenlos. Wer drahtlos bis zu 300 Megabit pro Sekunde mit dem N-Standard übertragen möchte, zahlt einmalig 69,99 für den 1&1 HomeServer. Beide Modems können um einen oder mehrere WLAN-Sticks für je 29,99 Euro ergänzt werden. Es fallen 9,60 Euro Versandkosten an. Dafür binden Sie sich 24 Monate an das Unternehmen, die Einrichtungskosten entfallen.
Vorteile: Komplett-Pakete mit und ohne Telekom-Anschluss, aktuelle Hardware
Nachteile: Lange Vertragslaufzeit
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Sehr gute Zusammenfassung und Übersicht, ausgesprochen hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter, auch bei Familie, Freunden und Bekannten. Vielen Dank
ARtikel ist wirklich gut. Ich habe mich für Congstar entschieden. Hauptgrund war die monatliche Kündigungsmöglichkeit.
Bevor ich gebuch habe hab ich hier: Congstar noch einen Gutschein gefunden. Damit reduziert sich die ANschlußgebür auch noch. Vielleicht funktioniert er ja noch?!
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