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29.11.2005
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Komprimiert oder nicht? Was steckt drin?

Tutorial: Alles rund um den AVI-Container

Sascha Hottes

Ein Helfer aus dem Netz

Von außen ist also nicht zu erkennen, welcher Codec darin steckt. Wenn der richtige installiert ist, fällt auch nicht auf, dass die Videodatei überhaupt komprimiert ist. Trotzdem ist es von Vorteil solche Dateien überprüfen zu können. Genau das macht GSpot, ein kostenloses Informationstool aus dem Netz. Es nimmt die Videodateien komplett auseinander und verrät, was genau darin steckt: Welcher Codec für Video, welcher für Audio, welche Auflösung wurde gewählt, und welche Bitrate steckt in dem File. Alles wird in einem kleinen Fenster ausgegeben.



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In dem Tool kann man auch nachsehen, welche Codecs bereits auf dem System installiert worden sind. Dieser Weg ist in jedem Fall schneller als über die Systemsteuerung und die Audiogeräte. Dort unter Hardware hält Windows nämlich normalerweise die Liste der installierten Videocodecs versteckt. Im unten stehenden Link kann auch dieses Tool heruntergeladen werden.

Download: GSpot

DivX in den Container werfen

Natürlich nicht den Müll- sondern den AVI-Container. DivX ist ein modernes Videoformat, mit dem enorme Kompressionen möglich sind. Ganze DVDs lassen sich auf eine CD komprimieren. Doch auch für andere Zwecke ist es ein unverzichtbares Format. So werden zum Beispiel Filmtrailer schon häufig in DivX angeboten. Herkömmliche DVD-Player spielen keine DivX-Filme, doch einige Marken bringen auch DVD-Spieler mit DivX-Unterstützung. Die Zukunft ist also recht sicher.

Die Verwandschaft zum MPEG-4 Codec von Microsoft verleiht dem Codec seine Kompabilität zu diesem, was nicht unpraktisch für die Verbreitung ist. Die Komprimierung ist extrem hoch, wobei das Video kaum an Qualität verliert. Bei schnellen Bewegungen in dunkler Umgebung kann es zu Artefakten kommen, doch die treten selten und unauffällig auf. Ein TV-Stream, der unkomprimiert etwa 450 Megabyte groß war, konnte mit dem DivX Codec auf 1,7 Megabyte gebracht werden. Dieser Faktor ist allerdings nur bei Roh-Video mit extrem hoher Bitrate möglich. Realistisch ist etwa 8:1.

Einziges Manko an diesem Codec ist seine kommerzielle Nutzung, das Create & Play Bundle, das der Hersteller auf der offiziellen Website anbietet, ist nur Shareware. Eine Einschränkung konnte im Test allerdings nicht festgestellt werden. Player und Converter machen einen ausgezeichneten Job. Am Converter fällt eines positiv auf, die Konvertierung verläuft ungewohnt schnell.


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