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22.11.2005
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Multimedia-Player mit Software-Schwächen im Test

Cowon iAudio A2 im Test

Michael Knott

Was wir vom A2 erwarten ist klar, nämlich einen X5 mit größerem Display. Dann hätte Hersteller Cowon wieder alles richtig gemacht, und dem tragbaren Multimedia-Player A2 wäre ein Spitzenplatz in der Kategorie der Portable Multimedia Player sicher.

Beim ersten Kontakt scheint bereits wieder alles klar zu sein. Obwohl komplett aus Kunststoff gefertigt, ist die Haptik des A2 höchstens mit der des Archos AV700 vergleichbar. Selten lag ein 300 Gramm schwerer Player so gut in der Hand wie unser Test-PMP mit seiner 20 Gigabyte großen Festplatte. Die Abmessungen ergeben einen sehr guten Kompromiss zwischen Handlichkeit und ausreichend dimensioniertem, vier Zoll großem Display. Dieses nimmt mit einer Bilschirmdiagonalen von 10,5 Zentimeter nahezu die gesamte Front für sich in Anspruch.

Auf der rechten Seite bleibt gerade einmal genügend Platz für vier Tasten und einen alten Bekannten. Der Fünf-Wege-Joystick zur Steuerung ist exakt derselbe wie am iAudio X5 aus gleichem Hause. Alle Tasten glänzen daher mit dem bekannt guten Druckpunkt. Gut geschützt hinter einer Klappe verstecken sich die USB-Schnittstellen sowie Ein- und Ausgänge für Video im 3,5-Millimeter-Format. Kopfhörer finden links am Gehäuse Zugang, was den Transport in engen Hosentaschen erleichtert.

Cowon A2

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Dort zwingt sich der A2 aufgrund seiner Maße von 7,8 x 13,3 x 2,2 Zentimeter aber nur mit Mühe und Not herein. Angst um ein verkratztes Gehäuse oder Display braucht der stolze Besitzer aber nicht zu haben. Nach knapp einer Woche ungeschütztem Herumtragen durch U- und S-Bahnen in mit Schlüsseln gespickten Taschen, blickt der A2 immer noch kratzerfrei in die Welt. Zum Lieferumfang gehört zudem eine sehr gut verarbeitete Ledertasche.

Inhalt

Ein Druck auf die seitliche Power-Taste, und rund acht Sekunden später feiert der A2 sein Erwachen mit einem sehr aufgeräumten Startbildschirm. Ohne blättern zu müssen, sind sämtliche Menüeinträge lesbar. Die Bedienung ist nahezu narrensicher. Und das ist auch gut so, denn weder liegt dem brandneuen Player eine englische, geschweige denn eine deutsche Bedienungsanleitung bei, noch kann die Menüsprache auf Deutsch umgestellt werden. Grundkenntnisse der englischen Sprache sind also von Vorteil. Ob sich dies in Zukunft ändern wird, ist ungewiss; Besitzer eines X5 warten noch heute auf ein entsprechendes Firmware-Update.

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