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20.11.2005
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Dem iPod seine Musik abluchsen

Tutorial: Songs vom iPod auf den Rechner kopieren

Michael Knott

Es ist nicht schwer, den iPod zu betanken. Apples iTunes hilft dabei, die MP3-Sammlung auf den kleinen MP3-Player zu kopieren. Andersrum wird es allerdings schwierig, Apple hat einen Kopierschutz eingebaut, der dafür sorgt, dass sich Songs nur über Umwege wieder zurück auf den Rechner kopieren lassen. Dabei wäre das extrem praktisch, zum Beispiel dann, wenn die Songs auf dem Rechner verloren gegangen sind. Zum Glück gibt es Tools, die dem Anwender dabei helfen.

Wie iTunes, nur rückwärts

Apples Kopierschutz soll verhindern, dass Songs mal eben von einem iPod auf einen fremden Rechner kopiert werden. Dazu ist der iPod fest an einen PC oder Mac gekoppelt, iTunes macht es möglich. Wer die Songs zurückkopieren möchte, steht vor dem Problem, dass die Songs in Explorer, Finder oder Konquerer nicht sichtbar sind. Auch iTunes funktioniert nicht rückwärts, was viele iPod-Besitzer verärgert. Zumal andere MP3-Player wie beispielsweise die Geräte von iRiver diese Funktion problemlos beherrschen.

Apple hat die Kopierschutz-Funktion recht einfach über versteckte Dateien gelöst. Das Prinzip hat Apple mit der Musikindustrie ausgehandelt, um dem iPod bei den Plattenfirmen einen guten Stand zu verschaffen. Frei nach dem Motto: "Unser Gerät kann nicht für Raubkopien benutzt werden, deshalb könnt Ihr es ruhig unterstützen." Entsprechend rigide ist der Kopierschutz auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick zeigt sich allerdings, dass er nur sehr halbherzig integriert ist. Findige Entwickler haben schnell Programme entworfen, die das Kopieren des iPod-Inhaltes erlauben. Zudem gibt es auch eine manuelle Lösung, falls gerade kein Programm zur Verfügung steht.

Wer es brutal mag...

Um die Songs auf den Rechner zurück zu kopieren, müssen sie sichtbar gemacht werden. Die "manuelle" Methode ist ein wenig brutal, lässt sich aber auf jedem Rechner, vom Mac über Windows bis hin zu Linux problemlos durchführen. Einzige Voraussetzung: Der iPod ist in einem für das Betriebssystem lesbaren Dateiformat formatiert. Insofern eignen sich Windows-iPods am besten, weil sie mit FAT32 oder NTFS formatiert sind, Dateisystemen also, die auch von Mac OS X und Linux gelesen werden können.

Beim Mac-Dateisystem HFS+ hingegen sind für Linux und Windows zusätzliche Treiber nötig. Während es für Linux einen freien HFS+-Treiber gibt, müssen sich Windows-Nutzer mit speziellen Programmen abhelfen, die den Zugriff auf das Macintosh-Dateisystem erlauben. MacDrive ist eines davon, allerdings wie seine Mitbewerber mit rund 50 Euro sehr teuer.

Das Problem mit dem Dateisystem

Die einfachste Lösung, den iPod an Mac, Windows und Linux zu betreiben, ist die Formatierung mit FAT32 auf einem Windows-Rechner. Mac OS X kann auf dieses Dateisystem problemlos zugreifen, auch mit Linux gibt es keine Probleme. Allerdings gibt es hier den Nachteil, dass FAT32 recht veraltet und kein modernes Journaling-File-System ist wie HFS+ oder NTFS. Aber ein bisschen Schwund ist immer, auf die Funktionalität des iPods wirkt sich das nicht negativ aus.


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raklei, am 20.11.2005 18:48

Wir wollen auch nicht vergessen, dass Mac OS X ein Unix basiertes BS ist. Wer die Kommandozeile nicht scheut, kann auch ohne weiteres vom Terminal aus auf den iPod (probiert mit iPod-Shuffle) zugreifen.


Tweek, am 21.11.2005 11:24

Zitat:

Wir wollen auch nicht vergessen, dass Mac OS X ein Unix basiertes BS ist. Wer die Kommandozeile nicht scheut, kann auch ohne weiteres vom Terminal aus auf den iPod (probiert mit iPod-Shuffle) zugreifen.

Stimmt. Das ist allerdings fortgeschrittenes Wissen, die Wenigsten sind heutzutage noch mit der Kommandozeile vertraut. Bei Windows wird das auch gehen, aber auch hier Fehlanzeige. Es sind ja auch noch kaum Menschen, die wirklich mal unter Linux oder DOS mit Kommandozeile gearbeitet haben, diese Zeiten sind seit mindestens 10 Jahren vorbei.


Anonym, am 21.11.2005 12:38

Sharepod probieren!
Die Navigation ist nicht ganz so komfortabel wie in anderen Progs, aber dieses läuft auf dem iPod. Man hat es also immer dabei, egal an welchen Rechner man sich anstöpselt.
VG soulslide


Anonym, am 21.11.2005 15:48

Wo haste das her?


grunzer, am 22.11.2005 15:14

Kurz gegoogelt :-)

h**p://www.sturm.net.nz/website.php?Section=iPod+Programs&Page=SharePod

Grüße grunzer


Tweek, am 25.11.2005 10:30

Gibt es das auch für den Mac, dieses Sharepod? Oder ein ähnliches Tool? Ist ja voll supi, die Idee :-)


Anonym, am 17.12.2005 17:24

seit wann läuft auf jedem Rechner ein Windows?


Anonym, am 17.12.2005 17:26

Viele Sachen lassen sich damit immer noch eleganter lösen als mit den Bildchen!


Tweek, am 19.12.2005 09:59

Zitat:

h**p://www.sturm.net.nz/


Sag mal... warum die Sternchen? :-/


Dobbel, am 04.02.2006 12:49

Hm sind alle schon tot, die vor 10 Jahren schon auf der Welt waren? ^^
Übrigens: Beim erwähnten Linux ist man auf die Kommandozeile im allgemeinen nach wie vor angewiesen.


Tweek, am 06.02.2006 10:04

Zitat:

Hm sind alle schon tot, die vor 10 Jahren schon auf der Welt waren?

Sag mir das nicht, ich bin erst anno 1998 von DOS auf Windows umgestiegen :-D


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