Die BIOS-Einstellungen und den Startvorgang optimieren
Projekt HTPC: Trockenfutter für Systemoptimierer
Michael Knott
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Die Hardware steht soweit, was fehlt, ist die Software. Wir werfen unnötigen Ballast im BIOS ab, optimieren dadurch den Startvorgang und deaktivieren nicht benötigte Dienste. Ziel ist ein schlanker Multimedia-Rechner, der es in sich hat. Nach der aufregenden Phase des Zusammenbaus kommt nun der etwas trockenere Teil. Doch keine Angst, immer vor Augen halten, was der graue Kasten später alles kann.
Wir haben uns in einem ersten Schritt für Windows XP Home und MediaPortal entschieden. Den Linux-Jüngern sei hier gesagt, dass wir später auch eine LinVDR-Variante aufsetzen werden. Bevor es aber an die eigentliche Installation von Microsoft Windows geht, drehen wir an ein paar wichtigen Schrauben im BIOS. Und das nicht ohne Grund. Viele der vorkonfigurierten Einträge schlagen unserem HTPC grundlos auf den Magen. Alles was nicht benötigt wird, wird also jetzt zunächst einmal lahmgelegt.
Uhrenvergleich
Nach dem feierlichen Druck auf den blauen Power-Knopf führt die Entfernen-Taste in die Niederungen des HTPC-Gehirnes, dem Basic Input Output System, kurz BIOS genannt. Danach genügt der Blick auf die Armbanduhr, und dem System werden Uhrzeit und Datum verraten. Menschen, die chronisch zu spät kommen, sollten sich vielleicht selbst ein wenig belügen und die Systemzeit ein paar Minuten vorlaufen lassen.
Das Innenleben des HTPCs enthält nur ein CD-ROM-Laufwerk und nur eine Festplatte. Der 250 Gigabyte große Massenspeicher ist an den grünen Primary-IDE-Port angeschlossen, das optische Laufwerk am Secondary-IDE-Port.
Bei jedem Neustart des Rechners sucht das BIOS nach angeschlossenen Bauteilen. Ohne Hilfe des Benutzers ist das BIOS ziemlich beschränkt. Selbst wenn es nach dem Aufstehen das 999. Mal vergeblich nach einem 3,5-Zoll-Laufwerk gesucht hat, kommt auch beim tausendsten Mal nicht die Erleuchtung. Daher helfen wir dem BIOS ein wenig auf die Sprünge und flüstern ihm, dass es lediglich nach der Festplatte und dem CD-ROM-Laufwerk am IDE-Port Ausschau halten muss und sich den Rest der Suche sparen kann. Bei jedem Neustart des Rechners wird so wertvolle Zeit eingespart.
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Nun ja - wenn man Zeit schinden möchte, kann man so vorgehen und erst mal das BIOS optimieren. Aber das sind doch alles Sachen, die ich auch beim "normalen" PC mache. Zeigt mir lieber, wie ich MediaPortal einrichte.
Ob es übrigens eine gute Idee ist, Automatische Updates bei einem PC, der sich auch Informationen aus dem Netz holt, zu deaktivieren, halte ich für fraglich. Wenn ich 1400 Euronen für den ganzen Krempel ausgebe, kann ich doch wohl auch noch 100 für ne Windows-Lizenz verschmerzen und offiziellen Support in Form von Updates in Anspruch nehmen.
Auch die Firewall würde ich konfigurieren, aber bestimmt nicht abschalten. Ich will doch mit dem Ding auch von der Couch ins I-Net, oder? Außerdem brauche ich das I-Net für CDDB und EPG.
Interessanter ist da meiner Meinung nach das Anpassen von Windows VOR der Installation (z.B. mit n-Lite), um unnötige Sachen gar nicht erst mit zu installieren. Aber wie gesagt, bitte als Link zu einer anderen Anleitung und nicht als Bestandteil dieses Projekts. Voran kommen! An BIOS Schrauben drehen kann jeder, der sich auf Eure Seiten verliert, alleine.
Ruhig Blut! Wir arbeiten gerade am nächsten Artikel der sich mit der Einrichtung von MediaPortal befasst. Dieser wird, wie die anderen auch, am Donnerstag erscheinen. Wir gehen das ganze Projekt schrittweise an, damit später alles stimmig ist. Die Firewall haben wir übrigens deaktiviert weil wir davon ausgehen, dass zwischen HTPC und I-Net noch ein Router hängt...
huhu...
wollt nur nachfragen, ob die Fortsetzung heute noch kommt? ;)
lg
Glossy
Huhu zurück, Yepp - ist gerade in der Mache...:-)
Hallo,
ich fummel jetzt schon lange an der TV-Karte herum. Irgendwie kann ich beim besten Willen nicht den von Euch vorgeschlagenen "BDA"-Treiber finden. Überhaupt macht mir die Karte Sorgen. Mal eine ganz blöde Frage dazu: Der Anschluss vom Antennenkabel in meinen Digital-Reciver passt nicht zu dem Stecker in der Karte. Ist da einfach was fslch oder Gibt es einen entsprechenden Adapter?
Zitat:
ich fummel jetzt schon lange an der TV-Karte herum. Irgendwie kann ich beim besten Willen nicht den von Euch vorgeschlagenen "BDA"-Treiber finden. Überhaupt macht mir die Karte Sorgen. Mal eine ganz blöde Frage dazu: Der Anschluss vom Antennenkabel in meinen Digital-Reciver passt nicht zu dem Stecker in der Karte. Ist da einfach was fslch oder Gibt es einen entsprechenden Adapter?
Hallo!
In meinen Rechner steckt eine Hauppauge DVB-s Karte. Mit einem F-Stecker am Antennenkabel kommend von der Sat-Schüssel funzt auch mein PC. Hat Du Kabel oder Schüssel??
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