Windows wird 20 Jahre alt
20 Jahre Bluescreen: Windows hat Geburtstag
Christian Rentrop
2005 ist das Jahr der Geburtstage für Microsoft: Erst am 28. Oktober feierte Bill Gates seinen 50. Geburtstag, Microsoft wird dieses Jahr 30, Windows 95 hatte im August seinen zehnten Geburtstag und jetzt wird auch noch Windows insgesamt 20 Jahre alt: Im November 1985 erblickte Windows 1.0 das Licht der Welt - mit 19 Monaten Verspätung.
Windows 1.0 war der erste Versuch von Microsoft, die klassische Befehlseingabe per Tastatur durch eine grafische Benutzeroberfläche mit Maussteuerung zu ersetzen - damals eine Innovation. Wie bei Microsoft üblich, war man aber auch im Bereich der grafischen Benutzeroberfläche kein Trendsetter. Bei der Windows-Entwicklung diente Apple als Vorbild. Der Konkurrent hatte bereits 1983 einen Rechner mit grafischer Oberfläche und Maus-Steuerung. Das Gerät lief auf Basis des damals traumhaften Motorola 68K-CPU und mit immerhin 512 Kilobyte Arbeitsspeicher. 1984 folgte der erste Macintosh, mit dem Apple endgültig den Durchbruch verbuchen konnte.
Lisa reizte Bill
Derweil entwickelte Microsoft vor sich hin. Bill Gates, Visionär wie immer, hatte bereits kurz nach Lisas Erscheinen die Idee, es Apple gleich zu tun. Aber es sollte noch fast zehn Jahre dauern, bis Windows tatsächlich zu einem Erfolgsmodell wurde. Denn Windows 1.0 war bis auf die Mausbedienung kaum mit heutigen Windows-Versionen vergleichbar. Anders als bei Mac OS arbeitete eine DOS-Umgebung unter dem System, der Anwender musste weiterhin die Kommandozeile bedienen, wenn er tiefer ins System eingreifen wollte. Das sollte sich erst mit Windows 95 ändern.
Es war zum Teil Glück, zum Teil aggressive Markt-Strategie, dass sich Windows am Markt behaupten konnte. Jedoch blieb es vorerst nichts als ein Aufsatz auf dem gängigen DOS-Betriebssystem, sorgte aber wenigstens für eine gewisse Multitasking-Funktionalität. Dennoch: PC-Nutzer blieben vorerst bei MS-DOS, denn im Gegensatz zu Windows war dieses Betriebssystem nicht so speicherintensiv und konnte auch auf Rechnern mit altmodischer Text-Grafik genutzt werden.
Probleme durch offene Strukturen
Das große Problem von Windows war von Anfang an die Vielzahl der Rechner-Plattformen. Anders als Mac OS oder Amiga OS, die auf bestimmte Rechner angepasst waren, musste Windows aufgrund des offenen Konzepts des IBM-PCs auf unzählig vielen Hardware-Kombinationen laufen. Die Entwickler müssen bis heute einen großen Teil ihrer Entwicklungszeit damit verbringen, die Hardware mit Treibern unter Kontrolle zu bringen. Der Stabilität ist das ebensowenig zuträglich wie der Performance, weshalb Windows sich anfangs nur durch aggressives Marketing am Markt halten konnte. So griff Bill Gates bereits zur Computermesse Comdex in Las Vegas 1984 zu einer aggressiven Form der Markenplatzierung: Er ließ 20.000 Betten in Hotels in Las Vegas mit Windows-Kissenbezügen ausstatten.
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kennt jemand noch windows 3.1? das war mein erstes windows und es war schon eine echte revolution als dann die startleiste eingeführt wurde und meine ordner vom desktop erstmal verschwanden...
und nicht vergessen,17.11.Hier kommt die Maus.
Nicht die WDR-Maus.
Computer-Maus,auch sie feiert heute Geburtstag.
m.f.g.
Wie alt wird sie denn, die gute?
Glückwunsch und alles Gute auch von mir! Doch hoffentlich verschwindet der blaue Bildschirm vor mir bald mal. Ich glotz da jetzt schon 20 Jahre drauf. Wieso gibt es eigentlich keinen Yellow-Screen?
Genau, ich finde auch, das MS den Mist wenigstens pimpen sollte, soviel Zeit muss sein :-D
Also Windows 3.1(1) war ja dermaßen hässlich. Mein geliebter Atari war diesem OS meilenweit voraus. Schade, dass diese Ära des OS nicht weiterentwickelt worden ist. Meine Windows-Jahre begannen dann mit Win95. WinXP war dann im Vergleich zu meinem Win98 schon ein echter Evolutions-Sprung: Stabiler und - wenn man alles Bunte verändert hat - schöner.
Im Sommer erfolgte dann der nächste Evolutions-Sprung: MacOS X. Wusste gar nicht, dass man so gut ohne Win auskommen kann und ich frage mich, warum ich damals von Atari nicht gleich zum Mac gewechselt bin.
Hallo!
Einigen Punkten aus dem Artikel kann ich leider so nicht zustimmen:
...Windows 95, obwohl instabil...
Ich benutze auch heute noch Win95 auf meinem 486er. Und mein System
läuft super stabil und schnell. Sowas kenne ich seitdem nur noch von
Win2k WinXP. Obwohl diese im Vergleich zu meinem 486er doch recht
langsam sind.
...dank der gesteigerten Zuverlässigkeit von Windows 98...
Win98 und zuverlässig? Das muss doch ein schlechter Witz sein? Ich hatte
auch mal Win98 auch einem PC und damit versucht zu arbeiten. Dieses System
hat es als einziges fertig gebracht von alleine abzustürzen. Und das noch
mehrmals hintereinander. Alles ohne Hilfe des Benutzers. Aber auch mit der
Hilfe des Users ging das immer recht schnell.
MfG
ChristophB
Na, meinen herzlichen Glückwunsch.
Aber wann wird man erwachsen? Mit 21?
Liebe Junx von Microsoft, haltet Euch ran.
Zitat:
Also ich persönlich hatte mit Windows 98 SE mein Highlight, was Windows anging.
Aber es gibt sicher persönliche Differenzen.
Hallo Leute,
ach waren das Zeiten, als es noch gar keinen BlueScreen gab :D
Ich sitz seit MS-DOS 2.11 vor Microsoft - Steinzeit zwar, aber zumindest stabil...
Aber ich muss wohl eher sagen "Ich saß seit...", denn nach Weihnachten hat nicht nur das Jahr gewechselt, sondern auch mein Betriebssystem :bloederp:
Seitdem ist auch der Bluescreen aus Red(!)mond für mich Geschichte.
Und mein Bildschirm ist jetzt braun, ohne dass ich einer Partei beigetreten bin - ich hab einfach ne andere Weltanschauung: UBUNTU
:wink2: :auslach: Viel Spaß auch noch die nächsten zwanzig Jahre mit dem BlueScreen :gn8: :baeh: :platzer:
Jenserl
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