Klasse Bedienung und edle Optik - ein guter Kauf?
MP3-Player im Test: Philips-Neuheit HDD6320
Michael Knott
Dies geschieht wahlweise automatisch oder manuell per Drag-and-Drop. Wenn sich bei den Stichwörtern Microsoft und Media Player die Nackenhaare aufstellen - alternativ lässt sich der HDD6320 auch aus dem Explorer heraus mit Musik, und natürlich auch mit sonstigen Daten, bestücken. Neben obligatorischen MP3-Dateien spielt der Player noch WAV- und WMA-Dateien ab.
Aus dem Tiefschlaf benötigt der sehr solide wirkende Philips-Player nur wenige Sekunden, bis er einsatzbereit ist. Der schwergängige Power-Schieber an der Seite benötigt zu viel Kraft um ihn zu bewegen; ohne vorhandene Mindestlänge der Fingernägel geht hier überhaupt nichts. Zu allem Überfluss muss dieser auch noch stolze fünf Sekunden lang nach oben gedrückt werden, um dem Player Leben einzuhauchen. Dann erscheint ein sehr übersichtlich strukturiertes Menü mit großen, gut lesbaren Einträgen.
Das bereits erwähnte Bedienkonzept mit ein- und ausblendenen Bedienflächen überzeugt. Beim mittig platzierten Streifen zum Blättern durch längere Menü-Listen kommt der blaue Leucht-Effekt besonders gut zur Geltung. Zum Glück reagiert die Steuerung längst nicht so sensibel wie etwa beim Creative Zen Touch. Auch Grobmotoriker finden nach einer Eingewöhnungszeit Gefallen an der Bedienung des Testkandidaten.
Das kopierte Liedgut landet vorsortiert auf der 30 Gigabyte großen Festplatte. Einzelne Songs findet der Nutzer nach Kriterien wie "Interpreten", "Alben" oder "Genres". Bei diesem Container-System wird der Besitzer allerdings nicht um die ein oder andere Umbenennung einzelner Tracks herumkommen, da die Titel zum Teil nicht in ihrer Original-Reihenfolge kopiert werden.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
Mehr über: MP3-Player, Testbericht, Philips, Hardware
-
MP3 Splitter: MP3s beliebig splitten
Anleitung zum Schneiden von MP3s -
Razorlame: MP3s erstellen
MP3s aus WAV-Dateien mit Razorlame erstellen -
MPC Batch Encoder: MPCs aus WAV-Dateien erstellen
Musepack-Dateien erstellen
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









