Außergewöhnliche HTPC-Systeme von Alienware, Hush, ichbinleise und Shuttle
Test: Vier flüsterleise Wohnzimmer-PCs im Vergleich
Sascha Hottes
So unterschiedlich die Testkandidaten auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Fürs Wohnzimmer sind sie alle geeignet. Denn sie arbeiten sehr leise und passen mit ihrer edlen Optik auch in gediegenes Ambiente. Wer auf einen besonders leisen Betrieb Wert legt, ist mit den beiden passiv gekühlten Systemen am besten bedient. Den Hush E4 kostet die etwas lautere Festplatte im Vergleich zum HFX PC C30 jedoch wertvolle Punkte.
Bei der Verarbeitung geben sich die beiden Passiv-PCs keine Blöße. Das Kühlkonzept des Hush E4 wirkt ausgereifter als das des HFX PC C30, da dieser mit deutlich niedrigerem Gewicht und geringerer Bauhöhe auskommt. Zudem bietet der HFX PC C30 keine Anschlüsse auf der Vorderseite sowie einen völlig deplatzierten Kartenleser auf der Rückseite. Beim Hush E4 ist auf der schmalen Front zwar mehr los, doch hinten bietet er kaum mehr Anschlüsse als ein gewöhnlicher PC.
Auch die aktiv gekühlten Systeme erweisen sich als echte Leisetreter. Der Alienware DHS 2 besticht zudem mit den besten Anschlussmöglichkeiten im Test sowie praktischen Bedienelementen. Dafür verfügt er über nur wenig Spiele-Leistung und arbeitet etwas lauter als der Shuttle XPC 1000, der mit dem niedrigsten Preis und Energieverbrauch auftrumpft. Im direkten Vergleich wirkt der Alienware DHS 2 allerdings besser verarbeitet als der Shuttle XPC 1000.
Testsieger: HFX "ichbinleise" PC C30
Wir finden, dass ein Wohnzimmer-PC in erster Linie leise sein muss. Deshalb küren wir auch den HFX "ichbinleise" PC C30 zum Testsieger: Er besticht mit dem leisesten Betriebsgeräusch, hoher Leistung sowie einem praktischen SCART-Anschluss. Leider bietet er weder Bedienelemente noch Anschlüsse auf der Vorderseite und fällt deutlich klobiger aus als die restlichen Testkandidaten. Kaum lauter geht der schlanke Hush E4 zu Werke, der zwar mit der höchsten Leistung sowie dem besten Kühlkonzept punktet, aber noch viel zu teuer ist.
Mit einer schnelleren Grafikkarte hätte der Alienware DHS 2 dem Hush E4 durchaus den zweiten Platz streitig machen können. Er arbeitet zwar ein wenig lauter als die Konkurrenz, lässt die Mitbewerber aber dafür in puncto Anschlussmöglichkeiten und Bedienbarkeit alt aussehen. Der Shuttle XPC M1000 passt rein optisch am besten in den Hi-Fi-Schrank und gefällt mit dem niedrigsten Stromverbrauch, kompakten Abmessungen und vielen brauchbaren Anschlüssen. Aufgrund der nur mäßigen Verarbeitung reicht es jedoch nur für den vierten Platz.
Einen Überblick zu Anschlüssen und Stromverbrauch finden Sie auf der nächste Seite
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