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06.11.2005
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Beschränkungen und Vorteile bei Kauf-Downloads

Musik-Downloads: Wie setzen Musicload und Co. DRM ein?

Christoph Scholl

Online-Musikdienste boomen. Auch in Deutschland laden sich immer mehr Internet-Nutzer ihre Musik bei Musicload, iTunes und Co. herunter. Besonders User, die Online-Musik bisher nur aus Tauschbörsen kannten, sind oft irritiert und verärgert über die Einschränkungen welche die integrierten DRM (Digital Rights Management)-Systeme der Dateien mit sich bringen.

So können die Songs nur begrenzt kopiert und auf CD gebrannt werden. Auch lassen sich die Dateien nicht auf allen portablen Geräten abspielen, was am häufigsten für Verwirrung sorgt. Welcher Anbieter welche Einschränkungen bei seinen Musikdateien macht, zeigt dieser Artikel.

Einsatz von DRM: Bei fast allen Anbietern Standard

Fast alle bekannten deutschen Anbieter von Download-Musik - hierzu zählen Musicload, Apples iTunes Music Store, AOL, sowie Media Online (ein Angebot von Saturn) - setzen DRM-Systeme ein. Diese sind jedoch nicht alle gleich. Apple setzt beispielsweise ein komplett anderes DRM-System ein, als Musicload, AOL oder Media Online. Leider sind die Systeme untereinander nicht kompatibel, was immer wieder zu Schwierigkeiten beim Abspielen der Songs führt.

Wer seine Musik zum Beispiel bei Musicload herunterlädt und anschließend versucht, die Dateien auf seinem iPod abzuspielen, ist schnell enttäuscht - das bei Musicload eingesetzte Dateiformat WMA (und deren DRM-System) kann von dem beliebten Player nicht wiedergegeben werden.

Umgekehrt ist dies genauso. Songs, die im iTunes Music Store gekauft wurden, lassen sich ausschließlich auf Apples portablen Geräten und auf dem Rechner abspielen. Noch verwirrender wird es, wenn WMA-Songs bei AOL oder Musicload heruntergeladen wurden, der eigene portable Player auch WMA-Dateien abspielen kann (was auch in der Bedienungsanleitung steht und auf der Verpackung angekündigt ist), jedoch trotzdem streikt, weil er mit dem eingesetzten DRM nicht zurecht kommt. Vor allem bei älteren Geräten kann dies vorkommen.


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Lady, am 06.11.2005 22:42

Ich hatte mir Weihnachten 04 , 2 Cds gekauft( U2/ How Dismantle an Atomic Bomb und R.E.M/ Around the Sun).Ich glaube 7.Mal brennen reicht doch,eigentlich reicht auch 2.Mal brennen,falls es beim 1.Mal schief geht.Die Qualität liess zu wünschen übrig,so war ich gezwungen mir die Cds im Laden zukaufen.Die anderen beiden sind auf dem Müll gelandet.


hiddenangel, am 07.11.2005 08:51

Dieses DRM ist doch der letzte Mist, lässt sich aber leicht umgehen.

Einfach einmal als .cda-Datei (also eine Musik-CD erstellen) auf eine CD brennen und dann zurückkonvertieren ins gewünschte Format, z.B. mp3. Schon ist DRM Geschichte.

Und vor allen Dingen, diese Vorgehensweise ist LEGAL!!!!!


*TheTruthIsOutThere*


GreasySpoon, am 07.11.2005 09:07

das mag zwar stimmen, die musikindustrie nennt das eine "urheberrechts-lücke". tatsächlich ist es nicht illegal. allerdings ist es verlustbehaftet und mindert die qualität des songs nochmals. ich bezahle für einen song also einen fast genauso hohen preis wie für eine audio-cd, obwohl ich schon qualitätseinbußen habe und soll dann nochmals einbußen in kauf nehmen? ne, das kann nicht sinn und zweck sein.

man wird mir das wahrscheinlich später mal vorwerfen, aber für mich gibt es (wenn überhaupt) nur eine drm-alternative. mp3 mit wasserzeichen! hier ist der ansatz nämlich ein anderer. statt aktiv die nutzer zu beschränken, wird gezielt nach nutzern gesucht, die illegal die dateien verbreiten und die werden verklagt. von den labels ist das ein vertrauensvorschuss, den deshalb nur wenige geben. für den (ehrlichen) nutzer bedeutet das aber, dass er keine einschränkungen hat. die mp3 kann auf mp3-player und anderen geräten uneingeschränkt genutzt werden.


Schwarzer Riese, am 19.01.2006 16:40

Im Grunde hast du ja Recht. So fände ich es auch am besten. Denn wenn ich mir Musik kaufe will ich sie auch in einer Anständigen Qualität haben.
Und außerdem traue ich dem ganzen nicht so. Ich stelle mir dann mal vor, wie es wäre wenn alle meine Daten/Lieder durch einen Crash zerstört wurden.
Dann muss ich dem Anbieter vertrauen, dass diese Daten wiederbekomme?
Nein Danke! Da kann der Anbieter noch so vertrauenswürdig sein, ich gebe mit Sicherheit nicht mein Geld in deren Hände und hoffe dann, dass sie immer zu mir stehen..
Das ganze läuft darauf hinaus, dass wir von denen Abhängig sind, eine kleine Kartei in einem großen System. Jederzeit können die gucken, was ich gekauft habe. Und auch da kann man mir 1000x sagen, die wüssten das nicht. Das glaube ich nicht.

Ich bin lieber ein freier Mensch, halte das was ich kaufe lieber in den Händen, ohne dass andere Großkonzerne davon wissen.

Allerdings sehe ich bei dem Wasserzeichen-System ein Problem:
Was ist, wenn so eine Datei mal OHNE absicht wirklich wegkommt?
Beispielsweise die Party bei Freunden, oder der Freund der bei dir Zuhause zu Besuch ist: Ihr seid am PC, du gehst kurz auf Toilette und ohne das du es jemals bemerkt hättest ist ein Song auf seinem Stick gelandet.

Wenn du dann am Ende der Sündenbock bist und dafür zahlen musst, dann sage ich auch zu diesem System ganz klar: Nein, Danke!
Die Gefahr ist aus meiner Sicht zu groß.

Tja da bleibt noch der gute alte Plattenladen, den es hoffentlich noch lange genug gibt.
Die Sachen sind hier zwar leider teurer, aber dafür hat man dann auch ein Case *g* und was in der Hand.
Jedoch wäre ich dafür, dass man sich eine Sicherheitskopie von CDs anlegen lassen darf. (Ich weiß das man es darf, aber dadurch das man Kopierschütze nicht umgehen darf, hat das ganze doch sowieso keinen Sinn und könnte direkt auch sagen "Nein, darf man nicht". Was hinten rauskommt ist sowieso dasselbe.)

Mfg, Schwarzer Riese


Tweek, am 20.01.2006 10:25

Zitat:

Ich bin lieber ein freier Mensch, halte das was ich kaufe lieber in den Händen, ohne dass andere Großkonzerne davon wissen.

Weshalb auch ich nur CDs kaufe und keine Download-Geschichten.
Ist ohnehin 'ne Frage des Musikgeschmacks, wer Sachen wie den bekloppten Frosch hört, weiß halt, dass er es in spätestens zwei Monaten über hat. Wer "richtige" Musik hört, wird auch lieber eine Platte besitzen.


mobasti, am 20.03.2006 08:11

servus

also ich hatte das gleiche problem wie viel!
Musik bei musicload herunter geladen und dann ja auf dem ipod ist da nicht los!!

Aber es gibt eine Lösung!!
Sie ist sehr umständlich und nur für einzele Titel geeignet!

Man benötigt nur den kostenloasen MUSICLOAD_MANAGER und iTUNES.

Lade Musik bei musicload und brenne sie mit Hilfe des musciload-managers auf CD.
Danach die Musik mit iTUNES konvertieren und schon kann man die Musik von musicload auf dem ipod überspielen.

Direktes konvertieren von Misicload Musik mit Hilfe von itunes ist nicht möglich!!
Ich hoffe ich konnte helfen!!

Viel Spaß beim Musik hören!!


Anonym, am 30.06.2006 15:02

kt


Anonym, am 30.06.2006 15:03

Erneutes verlusthaftes Komprimieren von bereits verlusthaft kompimierten Files wie WMA, AAC ect. wie du es machst, führt zu weiteren Qualitätsverlust!
Da kann man nur von abraten.
Kaufe dir lieber die CD und rippe diese.


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