Filme gucken auf dem iPod video
Tutorial: Videos für den iPod video konvertieren
Michael Knott
Alles, was von Quicktime gespielt wird, ist konvertierbar
Ist die Software-Basis geschaffen, stellt die Konvertierung kein größeres Problem mehr dar. Da VOB-Dateien direkt ausgelesen werden können, muss eine DVD nicht einmal mehr gerippt werden. Allerdings klappt das nicht bei allen DVDs, weshalb sich hier der Umweg über einen DVD-Ripper anbietet. Der Film kann wie gehabt als DivX-AVI oder XviD auf der Festplatte gespeichert werden und sollte sich danach problemlos mit Quicktime öffnen lassen.
Grundsätzlich funktioniert die Konvertierung bei allen Video-Formaten nach dem gleichen Schema: Film öffnen und kurz antesten, ob er auch tatsächlich mit Quicktime läuft. Angenehm ist, dass nicht unterstützte Video-Formate von Quicktime mit einer Fehlermeldung quittiert werden, dadurch erspart man sich das langwierige Konvertieren einer Video-Datei, die nachher nicht funktioniert.
Export-Menüpunkt verhindert Missverständnisse
Ist das Video geöffnet, muss nur noch das Export-Menü bemüht werden. Im Dropdown-Menü muss "Film -> iPod (320x240)" ausgewählt werden. Die Standardeinstellungen lassen keine Optionen zu, es gibt nur ein festes Format, in das die Filme exportiert werden dürfen. Das dient der Kompatibilität gegenüber dem iPod und stellt sicher, dass der Film auch tatsächlich auf dem iPod seinen Dienst verrichtet.
Jetzt muss nur noch schnell ein Speicherort für das Video gewählt werden, ein Klick auf "Sichern" oder "Export" startet die Konvertierung. Die Originaldatei bleibt natürlich erhalten, man kann den Rechner also problemlos gewähren lassen. Jetzt heißt es Kaffee kochen, eine Runde schlafen oder den Rechner über Nacht laufen lassen, denn die folgende Prozedur nimmt den Prozessor ganz ordentlich in Anspruch: Der Rechner rechnet das Video klein, andere Tätigkeiten können getrost auf später verschoben werden.
30 Sekunden pro Sekunde Film
Eine kleine Randangabe: Als Video der Wahl wurde der aktuelle iPod-Spot mit Eminem ausgewählt. Der Werbespot dauert rund 30 Sekunden und benötigte auf einem G4-Prozessor mit 1,25 Gigahertz rund 15 Minuten, um transkodiert zu werden. Wer möchte, kann diese Werte auf einen 90-minütigen Spielfilm umrechnen: Es werden ungefähr 30 Sekunden pro Sekunde Film benötigt, natürlich abhängig vom Ausgangsformat des Videos.
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