Einblick in die Welt der kabellosen Netzwerke
Kabellos durch den Äther: So funktioniert Wireless LAN
Christian Grohmann
Hawaii - für Viele ein Inbegriff von endlosen Palmenstränden, Surf-Kultur, Hula-Tänzen, vielbesungenem Biermangel und: "Aloha". Dabei ist die Grußformel nicht allein unter hawaiianischen Ureinwohnern und der homosexuellen Gemeinde hierzulande bekannt, sondern hat auch einen technischen Hintergrund: Mit einem Protokoll namens ALOHA begann die Entwicklung von Wireless LAN.
Kabellose Datenkommunikation in Computernetzwerken ist heute eine Selbstverständlichkeit - auch für den privaten Einsatz ist die Funktechnologie erschwinglich geworden. Egal ob am heimischen Router oder am öffentlichem Hotspot, in Zug und Flugzeug, am Arbeitsplatz und selbst in der Strandbar auf Hawaii - fast überall halten Funknetzwerke einen Zugang zum Internet bereit. Dafür waren allerdings lange Jahre der Entwicklung nötig, und trotzdem birgt die drahtlose Datenübertragung immer noch Gefahren.
ALOHA: Drahtlos über die Inseln
1970 machte sich Norman Abramson an der Universität von Hawaii Gedanken um die Vernetzung der einzelnen Institute seiner Bildungsstätte. Deren Standorte waren auf vier Inseln verteilt; eine Belegung oder Neuverlegung von Telefonkabeln kam aus Kostengründen nicht in Frage. Abramson stattete die Institute mit Funkmodems aus, baute eine sternförmige Netzwerkstruktur auf und taufte sie auf den Namen "ALOHA".
Abramson unterteilte die Funknetzteilnehmer in zwei Gruppen, die jeweils eine Sendefrequenz erhielten. Die eine bildeten die "kleinen" Stationen auf den Inseln, die heute allgemein Clients genannt werden. Die andere Gruppe bestand allein aus der Basisstation, dem Broadcast oder Access Point. Die Clients teilten sich eine Frequenz, um ihre Datenpakete, gennant Frames, an den Basisstation zu senden. Die wiederum bestätigte den Empfang auf einer anderen Frequenz, auf der sie auch eigene Frames an die Inseln sendete. Das erste drahtlose Computernetzwerk, das Alohanet, war geboren.
Von ALOHA zur 802.11-Familie
Kabellose Kommunikation wurde bald für die Industrie interessant. Anfang der 90er Jahre gab es eine Reihe von praxistauglichen Funknetzwerk-Systemen, die jedoch untereinander nicht kompatibel waren. Erst 1997 verabschiedete ein IEEE-Komitee den einheitlichen Funkstandard 802.11. Das lizenzfreie Frequenzband von 2,4 Gigahertz sowie der zunehmende Konkurrenzdruck zwischen den Herstellern machten Wireless-Netzwerkprodukte erstmals für kleinere Unternehmen und Privatleute erschwinglich. Der Preis war allerdings nicht der einzige Punkt, mit dem 802.11 trumpfen konnte.
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immer weiter hoch mit der Bandbreite!! ja!! juhu!!
-.-
ich wäre ja schon froh wenn mein WLAN-Client nur die Hälfte von dem schaffen würde, was auf der Packung steht
die sollten mehr Arbeit in die Datenqualität und nicht Quantität stecken
das ist natürlich bitter - wieviel sollte er denn schaffen bzw. was schafft er? und tut er das auch, wenn du die Geräte direkt nebeneinander stellst?
Gruß Stealth
die Maximalleistung ist bei 54 Mbit/s
aber es stottert immer bei 1 bis 2 Mbit/s rum
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