Apple-Hackers Hobbythek
Tutorial: Der Intel-Mac im Eigenbau
Michael Knott
Apple steigt auf Intel um, die ersten Geräte sollen Mitte 2006 auf den Markt kommen. Wer bereits jetzt einen Intel-Mac sein Eigen nennen möchte, muss zum Schraubenzieher greifen. Dieses Tutorial erklärt, wie man sich seinen eigenen Intel-Mac bauen kann.
Schritt 1: Mainboard und Prozessor
Wer es noch nicht hat, sollte es kaufen: Ein Mainboard, das mit Mac OS X seinen Dienst verrichtet. Eine genaue Liste der kompatiblen Modelle findet sich im Wiki des OSX86Project. Das Modell, was dem Entwickler-Intel-Mac am nächsten kommt, ist das ASRock 775 Dual-915GL.
Das Board ist insofern sinnvoll, weil die Onboard-Grafikkarte von Mac OS X voll unterstützt wird. Zudem verfügt es über PCI-Express- und AGP-Schnittstellen, die zusätzlich zur Onboard-Grafik parallel oder getrennt angesteuert werden können. Dadurch ist unter Windows der Betrieb mit bis zu fünf Monitoren möglich. Unter OS X kann leider nur der VGA-Anschluss der Onboard-Grafik genutzt werden. Auch Sound und andere Spielereien machen keine Probleme, zudem passt es mit seiner Micro-ATX-Bauform in jedes normale ATX-Gehäuse. Kostenpunkt: Rund 70 Euro.
intelmac
Intel-Mac im TestIst das Mainboard beschafft, sollte noch ein passender Prozessor dazu besorgt werden. Hier ist der Anwender im Vorteil, der die Hardware bereits zuhause hat: Ein Pentium 4 mit 3,4 Gigahertz entspricht der Entwickler-Version des Intel-Macs, es funktionieren aber auch alle anderen CPUs, die auf den Sockel 775 des ASRock-Mainboards passen. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Prozessor den SSE3-Standard unterstützt, die Befehlserweiterung ist für die Rosetta-Emulation notwendig, um ältere OS X-Programme ohne Universal-Binaries auszuführen. Ansonsten wird ein Patch für die SSE2-Unterstützung benötigt. Mit anderen Worten: Der P4 ist in Kombination mit dem ASRock-Mainboard die wohl unkomplizierteste Wahl. Wer den Prozessor neu anschaffen muss, sollte ab 200 Euro einplanen.
Schritt 2: Der Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher ist wichtig für den Betrieb von Mac OS X. Je mehr Speicher, desto schneller ist der Rechner. Ab 512 Megabyte kann ordentlich gearbeitet werden, ab einem Gigabyte geht auch Bildbearbeitung ruckelfrei von der Hand, wirklich schnell wird OS X aber erst ab 1,5 Gigabyte. Beim von ASRock benötigten Arbeitsspeicher handelt es sich um DDR400 oder DDR333-RAM. Da das Board keinen anderen Arbeitsspeicher unterstützt, muss hier im Zweifelsfall ebenfalls nachgeholfen werden. Kostenpunkt: Rund 100 Euro pro Gigabyte.
Schritt 3: Das richtige Gehäuse
Grundsätzlich kann jedes Gehäuse mit ATX-Bauform als Heimat für den selbstgebauten Intel-Mac herhalten. Es sollte jedoch auf ein ausreichend starkes Netzteil geachtet werden, da der Pentium ordentlich Spannung als Abwärme verbrät. Apropos Abwärme: Ob Wasser- oder Lüfterkühlung bleibt natürlich dem Baumeister überlassen. Wer einen Dual-Betrieb mit Windows möchte, sollte ein Gehäuse wählen, das den Einbau mehrerer Festplatten zulässt.
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"Updates sollten aber ohnehin nicht genutzt werden, schließlich führt Apple, ähnlich wie Microsoft,".........
Die Updates von Apple mit der Firmenpolitik von Winzigweich(Microsoft) zu vergleichen, ist eine Frechheit.
Als Nutzer von OSX hat mich bei keiner Installation jemals jemand nach einer Registriernummer gefragt!!!!
Was für ein dämlicher Artikel.
Bleibt Ihr mal schön bei Microsoft. Vielleicht ist es günstiger, nicht allzuviele DAUS aus dem PC (PC= Plastik-Computer) Bereich auf APPLE aufmerksam zu machen.
Die müllen dann nur den Mac- Bereich zu.
Und DAS ist das Letzte, was ich mir wünsche
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