Elektronischer Nischenplayer
Vonyc: Paul van Dyks Downloadshop im Test
Sascha Hottes
Wer bei Vonyc einkaufen will, der muss sich registrieren und sein Konto aufladen. Beides funktioniert einfach. Bei der Registrierung werden Benutzername, Adresse und eMail abgefragt. Nach einer Bestätigungsmail landet man direkt in seinem Menü - "my vonyc" genannt. Hier kann nicht nur seine persönlichen Daten wieder verändern sondern auch den Account füllen. Leider unterstützt Vonyc nur Kreditkarten als Zahlungsmittel. Das hat offenbar strategische Gründe. Vonyc ist ein englischsprachiger Dienst und arbietet weltweit. Zwar sind in Deutschland Lastschrift und Überweisung beliebter, weltweit hat aber immer noch die Kreditkarte die Nase vorn. Mit seiner Kreditkarte kann man sein Guthabenkonto aufladen.
Wasserzeichen: Songs ohne Kopierschutz
Vonyc gibt die Beträge vor mit denen das Konto aufgeladen werden kann. Von fünf bis 50 Euro sind einige runde Beträge vertreten. Dumm nur, dass die Songs einheitliche 1,29 Euro kosten. Sein Guthaben kann man mit Beträgen wie 5 oder 10 Euro nicht aufbrauchen. So bleibt immer ein kleines Guthaben bei Vonyc stehen. Alben gibt es nicht und dementsprechend auch keine Albenpreise.
Der Kauf der Songs funktioniert wie in anderen Online-Shops auch. Zuerst werden die Songs in den Warenkorb gelegt und später bezahlt. Vonyc verlangt beim abschließenden Bestellvorgang zusätzlich eine Bestätigung, dass man einer Kennzeichnung der Songs durch Wasserzeichen zustimmt. Die Technologie stammt vom Fraunhofer Institut und sorgt dafür, dass mögliche Raubkopierer auch nach Transcodiervorgängen noch identifiziert werden können. Dann droht der Ausschluss aus der Plattform und natürlich eine Klage der Rechteinhaber.
Vonyc
VonycWer ehrlich ist und die Songs nur so nutzt, wie es der Shop erlaubt, braucht keine rechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Statt dessen wird er belohnt. Die angebotenen MP3-Songs sind dank Wasserzeichen-Technologie zu allen MP3-Playern kompatibel. Lästige Formatfragen wie beim AAC- oder WMA-Format gibt es nicht. Die Songs lassen sich auch ohne Probleme auf den iPod laden.
Mehr über: Online-Service, Musikdienst, Vonyc, Testbericht, Audio
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