Die beste Freeware zum Rippen

Webradio: Die MP3-Goldgrube

Tobias Röhrig

Da gucken Plattenchefs in die Röhre: Für Radioaufnahmen kann Niemand verklagt werden und die aktuellen Hits braucht man sich trotzdem nicht kaufen. Statt sich in Tauschbörsen erwischen zu lassen, besser einen Stream-Ripper anschmeißen, der auch noch die ganze Arbeit erledigt.

Der speichert alle gespielten Musikstücke automatisch auf Platte und sorgt innerhalb weniger Tage für eine beträchtliche Musiksammlung. Die meisten Radiosender unterstützen das noch. Sie verzichten auf Moderatoren oder lassen nur zwischen den Songs reden. Das klingt überzeugend? Dann mal über den Daumen peilen:

Inhalt - Webradio: Die MP3-Goldgrube
Webradio-Grundlagen:
1 Webradio aufnehmen: Besser als Filesharing
2 Die Radiosorten: RM, WMP und Shoutcast
3 Vergleich: Kommerzielle und Freeware-Ripper
Die drei besten Freeware-Ripper:
4 RadioRipper - das Power-Saug-Tool
5 StreamRipper - bequemes Winamp-Plugin
6 StationRipper - das mit der netten Oberfläche
Vorbildliches Freeware-Schnittprogramm:
7 Audacity: Aufnahmen nachbearbeiten


In MP3s schwimmen

Ein Song dauert knapp dreieinhalb Minuten, das sind in drei Stunden ungefähr 50 Titel - wenn man nur einen Stream rippt. Profi-Tools zapfen gleich mehrere Sender parallel an und legen in der Zeit locker 200 Lieder auf die Platte.

Einzige Voraussetzung: Schnelles Internet. In nur einer Woche können sich so über 1.000 Aufnahmen ansammeln. Natürlich ist das ein Spitzenwert, denn gute Hits werden ja mehrfach gespielt.

Künftig werden also keine MP3s mehr im Netz gesucht, sondern nur noch überflüssige von Platte geschmissen. Die Suche nach Hits spielt sich im eigenen Rechner ab. Aussortieren statt Zusammensuchen ist beim Stream-Ripping die Regel.



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8 Kommentare im Forum
Anonym: Sind diese Ripper wirklich so gut, wie es dieser Artiel verspricht??? Ich habe es vor ca. 3 Monaten mit Winamp probiert und die Quali war miserabel und Werbung hat dieser auch aufgenommen. Weiß einer mehr??? MfG Oliver weiter »
Gast: Probiers mit RadioRipper. Der funzt ganz gut. Nimm aber nur Radios auf, die mit mind. 128 senden. Gruß Walter. weiter »
Anonym: von rippern die automatisch schneiden halte ich überhaupt nichts. so gut wie alle sender benutzen crossfade.. da hat man halt ma 10 sekunden vom nächsten lied drauf. gemein wirds auch wenn die radiosender die titel der lieder nich synchron zum liedwe... weiter »
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01. Oktober 2005