Flachbildschirm mit 54 Zentimetern Diagonale unter 1.000 Euro
NEC MultiSync 2170NX im Test: TFT-Schnäppchen mit 21 Zoll
Benjamin Schnitzler
Für einen Flachbildschirm mit 21 Zoll Diagonale gehen nicht selten deutlich mehr als 1.000 Euro über den Ladentisch. Doch mit dem 2170NX hat NEC seit September 2005 ein Display im Programm, das bereits zu einem Straßenpreis von 820 Euro zu haben ist. Im Vergleich zu teuren High-End-Monitoren wie dem Eizo L997 oder NEC 2180UX hört sich das also nach einem echten Schnäppchen an.
Trotz des relativ niedrigen Preises lässt der 2170NX kaum eine ergonomische Annehmlichkeit aus. Er ist höhenverstell-, neig- und drehbar, bietet einen hohen Kontrast von 900:1 sowie breite, horizontale wie vertikale Sichtwinkel von 176 Grad. Weiterhin können sich auch technische Daten wie eine hohe Leuchtkraft von 300 Candela und eine flotte Reaktionszeit von acht (Grau zu Grau) und 16 Millisekunden (Schwarz auf Weiß) sehen lassen.
NEC MultiSync 2170NX
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Inhalt
- Silbernes Schmuckstück
- Ergonomische Verstellmöglichkeiten
- Zubehör: USB-Hub inklusive
- Bedienbarkeit: Einfache Einstellung per Mausklick
- Bildqualität: Testumgebung
- Helligkeit, Kontrast und Farben
- Blickwinkelabhängigkeit und Interpolation
- Spieletauglichkeit und Videowiedergabe
- Fazit
- Datentabelle
Silbernes Schmuckstück
Dass der 2170NX dem hochglänzenden Gamer-LCD 1970GX sehr ähnlich sieht, ist kein Zufall. Denn schließlich gehören beide Monitore NECs 70er-Serie an. Den 2170NX gibt es in zwei verschiedenen Farbgebungen: in beiden Fällen mit silbernem Frontrahmen, aber wahlweise schwarzem oder hellgrauem Gehäuse. In diesem Test sehen wir uns die letztere Variante näher an. Wer wissen möchte, wie die andere aussieht, kann im Grunde unsere Bildergalerie des 1970GX konsultieren und sich eine um 5,8 Zentimeter verlängerte Diagonale dazu denken.
Dank des silbernen Rahmens gelingt es dem 2170NX, knapp an der sterilen Arztpraxen-Optik eines Eizo L997 oder NEC 2180UX vorbeizuschlittern. Er ist vielleicht nicht der äuffälligste Vertreter seiner Art, aber wer dennoch genauer hinsieht, erkennt im schlichten Äußeren eine gewisse Eleganz. Betont wird diese besonders durch den gerade mal 1,6 Zentimeter schmalen Rahmen in mattem Silber.
Ergonomische Verstellmöglichkeiten
Der 21-Zöller steht wie der 1970GX auf einer kreisrunden Plattform mit 22 Zentimetern Durchmesser, die sich spielend leicht um 170 Grad nach links oder rechts drehen lässt. Auch das Justieren des Neigungswinkels um bis zu fünf Grad nach vorn oder 30 nach hinten geht mit einem angenehm geringen Widerstand einher. Nach den Einstellmaßnahmen sowie bei Stößen gegen den Schreibtisch schwingt die Bildfläche zwar kurz nach, fängt sich jedoch schnell wieder. Die individuelle Einstellungen bleiben davon zum Glück vollkommen unbeeinträchtigt.
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