Der Konsolen-Hit im Netzwelt-Test
Kinderkram oder Zockerglück: Nintendo DS im Test
Michael Knott
Zwei Bildschirme, einer davon berührungsempfindlich - das ist neu im Konsolenbereich. Wie spielt es sich mit Nintendos aktuellem Gameboy, wie sieht die Grafik aus, und klingen die Stereolautsprecher vernünftig?
Der DS sieht aus wie ein kleiner Laptop, jedenfalls im geschlossenen Zustand. Graues Plastik weit und breit, lediglich die Rückseite wurde schwarz angepinselt. Abmessungen von 14,9 x 8,5 x 2,9 Zentimeter und ein Gewicht von satten 275 Gramm lassen den Spaßmacher, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, nicht mehr in der Hemdtasche verschwinden. Als Entschädigung ist der DS randvoll mit netten Technik-Zutaten.
Zwei Bildschirme, zwei Prozessoren - doppelt so gut?
Auffälligstes Detail sind natürlich die zwei Bildschirme. Die zwei Displays haben mit einer Diagonalen von 7,6 Zentimeter die gleiche Größe, und werden von einem weißen Licht hintergrundbeleuchtet. Die Auflösung beträgt jeweils 256 x 192 Pixel. 260.000 Farben können maximal angezeigt werden. Beim DS ist vieles doppelt vorhanden, sogar der Prozessor hat einen Gefährten. So stellen im Innneren ein ARM9- und ein ARM7-Prozessor Berechnungen zum Spielgeschehen an.
Doch es gibt noch mehr zu entdecken. An der Vorderseite befindet sich ein Schacht zur Aufnahme von "alten" Gameboy-Spielen. Der DS ist komplett abwärtskompatibel zu Gameboy-Advance-Spielen. Die Titel müssen also nicht sofort bei eBay verkauft werden, sondern können eine Wiedergeburt auf dem DS feiern. Der untere Bildschirm funktioniert dann allerdings nicht. Der Kartenslot für DS-Spiele ist nur ein Bruchteil so groß, und befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses.
Nintendo DS
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