Konkurrenz für Nvidias GeForce 6600 GT
Vergleichstest Ati Radeon X800 GT: Sapphire, His und PowerColor
Benjamin Schnitzler
Fast ein Jahr hat sich ATI Zeit gelassen, um eine echte Konkurrenz zum beliebten GeForce 6600 GT von Nvidia auf die Beine zu stellen. Erst vergangenen Monat kamen erste Grafikkarten mit dem neuen Radeon X800 GT auf den Markt. Der Mittelklasse-Chip taktet zwar etwas niedriger als Nvidias GeForce 6600 GT, bietet jedoch drei Vertex-Shader mehr sowie eine doppelt so breite Speicheranbindung von 256 Bit. Zudem liegen die Preise für die 256-Megabyte-Variante in der Regel um 30 Euro tiefer als beim Mitbewerber.
Drei aktuelle X800-GT-Grafikkarten von Sapphire, HIS und PowerColor müssen sich im netzwelt-Test nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen Nvidias GeForce 6600 GT behaupten. Dabei werden wir uns außer der reinen 3D-Leistung noch die Geräusch- und Wärmeentwicklung sowie den Lieferumfang und das Übertaktungspotential der drei Kontrahenten ganz genau ansehen.
Inhalt
- Sapphire Radeon X800GT
- HIS X800GT IceQ II Turbo
- PowerColor X800 GT
- Spiele-Benchmarks
- Overclocking: ATI Radeon X800 GT vs. Nvidia GeForce 6600 GT
- Geräuschkulisse, Übertaktung und Temperatur
- Kann einpacken: Nvidia GeForce 6600 GT
- Datentabelle
Sapphire Radeon X800GT
Eines der günstigeren Modelle unseres Vergleichstests kommt aus dem Hause Sapphire. Die Radeon X800GT geht schon für etwa 170 Euro über den Ladentisch und ist wie alle anderen Testkandidaten mit einem S-Video-Anschluss ausgestattet. Zum mitgelieferten Softwarepaket der Retail-Version gehören eine Vollversion von Splinter Cell - Pandora Tomorrow, CyberLinks PowerDVD 6 sowie eine CD mit Treibern und dem Overclocking-Tool Trixx.
Ferner liegen der Grafikkarte Kabel für S-Video und S-Video auf Komponente sowie Adapter für S-Video auf Cinch und VGA auf DVI bei. Im Gegensatz zu den beiden anderen Kontrahenten basiert Sapphires Grafikkarte nicht auf einer blauen, sondern einer roten Platine. Allerdings verkörpert sie mit ihrem kleinen Standardkühler das mit Abstand unauffälligste Modelle des Vergleichs.
Vergleichstest ATI Radeon X800 GT
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Hardware, Grafikkarte, Testbericht, Sapphire, HIS, PowerColor, ATi
-
Test: Ati Radeon HD 2600 Pro und HD 2400 XT
Leise DirectX 10-Grafikkarten zum Brot-und-Butter-Preis -
ATI Radeon HD 4830: Gaming-Grafikkarte für 120 Euro (Update)
Gaming-Power für den kleinen Geldbeutel -
Lautlos im Test: GeForce 8500 GT und 8600 GT
Passiv gekühlte Grafikkarten ohne Lärm und Lüfter
Links zum Artikel
- Test: Gainward CoolFX Ultra/2600 PCX Golden Sample
- Test: Gigabyte 3D1 mit doppeltem GeForce 6600 GT
- Test: Gigabyte NX66T128VP mit Silent-Pipe
- Test: mad-moxx enhanced X800 Ultima
- Test: MSI NX6600GT-TD128E
- Test: Sapphire Radeon X800 XL Ultimate
- Test: Sapphire Toxic Radeon X700 Pro
- Vergleichstest: GeForce 7800 GT vs. 7800 GTX
- Vergleichstest: GeForce 7800 GTX
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
ich hätte mir noch mal die ergebnisse einer x800 pro, x800 xl und x800 xt zum vergleich gewünscht. schade :-( preislich ist die karte ja sehr ansprechend. verliert sie aber viel performance gegenüber den anderen karten, gerade im high-detail-bereich (weniger shader)?
Mit einem A64 3500+ erreicht der X800 Pro erfahrungsgemäß ca. 500 Punkte mehr in 3DMark05 und fünf Frames mehr in Doom III. Ein Zuwachs von 1.000 Punkten dürfte zwischen dem X800 GT und Pro schon drin sein. Der X800 XL dürfte nochmal mindestens 500 Punkte drauflegen, aber große Unterschiede zum XT dürfte es da eigentlich nicht geben.
Leider habe ich zur Zeit keine passenden Karten hier, sonst würde ich das gleich mal nachprüfen.
Interessant wären für Dich vielleicht auch Karten mit dem neuen X800 GTO: http://209.50.91.167/ir/PressReleaseText.asp?compid=105421&releaseID=756958
Die haben einen niedrigeren Speichertakt, aber dafür 4 Pipes mehr und dürften damit etwas schneller sein, kosten aber nur 20-30 Euro mehr. Von Sapphire wird es sogar eine GTO² geben, bei der sich mit einem BIOS-Update weitere 4 Pipes freischalten lassen, womit man dann bei 16 wäre.
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









