Musikvideos auf zahlreichen Internetseiten abrufbar
Musikvideos im Netz: Kostenlos und vielfältig
Dominik Schöneberg
Musikvideos gibt es nicht nur bei großen Portalen, sondern auch bei kleineren Anbietern wie iFilm oder Atomfilms. Auf diesen Seiten ergänzt eine überschaubare Anzahl von Clips das umfangreiche Angebot an lustigen Werbespots, Kurzfilmen und Webfundstücken. Weil die Seiten sich über Werbung finanzieren, müssen Internetnutzer kurze Werbeeinblendungen vor den Musikvideos in Kauf nehmen.
Findvideo und Co.: Per Linkverzeichnis webweit Clips finden
Neben den genannten Clip-Plattformen veröffentlichen Künstler und Labels ihre Videos auch anderswo im Netz - zum Beispiel auf den offiziellen Homepages oder den Webseiten von Musikzeitschriften. Um nach diesen Videos nicht lange suchen zu müssen, gibt es Seiten wie Findvideos, bei denen die entsprechenden Links gesammelt werden.
Besonders auf der Suche nach Videos von weniger bekannten Independent-Künstlern sind solche Seiten hilfreich, da in den großen Clip-Archiven vor allem Künstler veröffentlicht werden, die bei Major-Labels unter Vertrag stehen. Allerdings sind die Dateiformate und die verwendeten Datenraten der aufgeführten Videos uneinheitlich, weil die Clips aus ganz unterschiedlichen Quellen stammen. Zudem führen gerade bei älteren Stücken die Links oft ins Webnirvana.
Ein deutsches Pendant zu Findvideo heißt Popzoot. Ein und derselbe Betreiber steckt auch hinter den Seiten Clipland und Clipspion, die dasselbe Konzept verfolgen, aber auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind. Auf allen Seiten finden Internetnutzer Links zu Clips von deutschen und internationalen Künstlern.
YouTube: Fundgrube für Raritäten
Wer nicht fündig geworden ist, kann sein Glück zuletzt noch bei Videodiensten wie YouTube versuchen: Internetnutzer aus aller Welt laden Musikvideos hoch, bei denen es sich meist um TV-Mitschnitte handelt. Wegen häufig minderwertigen Vorlagen und der Konvertierung ins Flashformat sind die Videos allerdings qualitativ oft nicht berauschend. Außerdem sind die Clips in der großen Masse der Videos meist schwer aufzuspüren.
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