Grenzenlose Kreativität
Die beste Grafik-Freeware
Tobias Heinze
Bildbearbeitung: Paint.net
Für viele war es der erste Kontakt zur digitalen Bildbearbeitung, für andere der einzige Weg das Hintergrundbild unter frühen Windows-Versionen zu verändern. Microsofts Paint gehört seither zum festen Bestandteil von Windows. Über Sinn oder Unsinn dieser Ausstattung lässt sich heutzutage sicher streiten. Mit Paint.net entstand eine deutlich verbesserte Bildbearbeitungssoftware, die als kostenloser Ersatz für das Standard-Paint auf Windows-Rechnern gedacht ist.

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Oldschool ist hier nur noch die Namensverwandtschaft zum alten MS Paint. Paint.net bietet komplexe Bildbearbeitung von heute zum Nulltariff (Klick vergrößert.)
Als vollständige Lösung für Bildbearbeitung und -optimierung beherrscht Paint.net gängige Effekte und kann Bilder in ihren Tonwerten, Kontrasten, Farbsättigung und vielem mehr anpassen. Dazu ermöglicht das Arbeiten auf verschiedenen Ebenen einen effektiven Ablauf mit schnellen Ergebnissen. Für Einsteiger existieren zahlreiche Tutorials, die den Umgang mit der Software gut vermitteln.
Kaum ein Freeware-Tipp in dem GIMP nicht zur Sprache kommt. Aber GIMP ist und bleibt eines der umfangreichsten Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme und ist dazu kostenlos. Nach ein wenig Einarbeitungszeit lassen sich mit GIMP ähnlich professionelle Ergebnisse wie mit dem kostenpflichtigen Konkurrenten Photoshop von Adobe erzielen.
Bildberarbeitung der Luxus-Klasse und das auch noch kostenlos: Mit GIMPshop sind die Wege zum erfolgreich bearbeiteten Foto so vielfältig, wie die zahlreichen Zusatzmodule zum Programm, die die Software um hilfreiche Optionen erweitern.
Mit dem Zusatz GIMPshop kann das Aussehen der Software an das von Photoshop angepasst werden, so dass Umsteiger ebenfalls schnell zurechtkommen. Einsteiger freuen sich gerade bei GIMP über eine immens große Community und das reichhaltige Angebot von Online-Hilfen. Auch netzwelt hält einige Tutorials für die ersten Schritte mit GIMPshop für Sie bereit.
Zeichnen in 3D: Google SketchUp
Das 3D-Zeichen- und Konstruktionsprogramm SketchUp von Google dürfte Google Earth Nutzern bereits ein fester Begriff sein. Seit einiger Zeit wachsen Städte auf dem virtuellen Globus nun auch in die dritte Dimension und SketchUp hat daran einen großen Anteil. Schnell zu erlernen und mit simplen Werkzeugen bestückt ist das Konstruktionsprogramm genau das richtige, um Phantasiegebäude zu konstruieren oder um das Lieblingsfussballstadion in Google Earth als 3D-Modell zu implementieren.

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Was hier noch ein wenig blass wirkt, sieht mit den entsprechenden Texturen, realistischen Licht- und Schatteneffekten und den richtigen Accessoires deutlich besser aus. Planen und Konstruieren ist mit SketchUp in der Basisversion kostenlos und sehr einfach möglich. (Klick vergrößert.)
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