Grob- und Feintuning für Anfänger und Fortgeschrittene
Tutorial: Azureus zum Rennen bringen
Sascha Hottes
Wie schon gesagt, häufig ist aber nicht das Programm an niedrigeren Downloadraten schuld. Gute oder schlechte Ziehraten sind auch davon abhängig, was und bei wem gezogen wird. Generell gilt: je mehr Quellen mit vollständiger Datei (Seeds) und unvollständigen Dateien (Leeches), desto besser die Aussicht auf gute Downloadraten.
Bei relativ alten Files kann es passieren, dass es keine Seeds mehr gibt - dementsprechend tendieren die Downloadraten dort gegen Null. Also immer ein Blick auf die Menge der Seeds haben. Allerdings ist auch das nicht immer ein Garant für einen hohen Download - wenn die Seeds selbst keinen hohen Upload haben, ist der eigene Download auch nicht besonders prickelnd.
Ein Client reicht
Außerdem sollte sich der User nach Möglichkeit für einen Client entscheiden. Laufen mehrere Clients auf einem Rechner, drosseln sie sich meist gegenseitig. Das passiert auch, wenn mehrere Rechner in einem lokalen Netzwerk gleichzeitig Azureus nutzen.
Und - es mag lapidar klingen - Warten lohnt sich. Es dauert manchmal seine Zeit, bis mehr und mehr Verbindungen hergestellt sind. Die Option "Start erzwingen" hilft da nur bedingt. Generell ist es sinnvoll, Azureus bei größeren Torrents nicht nur für eine halbe Stunde anzuwerfen, sondern mehrere Stunden oder über Nacht laufen zu lassen.
Azureus
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Übrigens: Im Praxistest schaffte das Redaktionsteam mit einer DSL-6000-Leitung von 1&1 respektable (bis zu) 470 kByte/Sekunde im Downstream.
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