Sichereres P2P dank Filterlisten
Anonymes Filesharing: IPs blocken
Moritz Zielenkewitz
Taktikfrage: Ausweichen oder blocken?
Gegen diese IP-Schnüffelei gibt es zwei Antworten: Zum einen können Nutzer auf anonyme Filesharing-Clients ausweichen. Diese Programme verwenden zur internen Kommunikation nicht die tatsächlichen IP-Adressen, über die die Identität der Tauschbörsen-Nutzer ausfindig gemacht werden könnte. Stattdessen stecken diese Informationen verschlüsselt auf speziell aufgesetzten Servern, ein Abhorchen wie bei eMule oder Kazaa ist hier nicht mehr möglich.
Wer allerdings die gewohnten Programme aus den Gnutella- oder BitTorrent-Netzwerken weiterhin verwenden möchte, kommt an IP-Blockern nicht vorbei: Diese Programme sind im Prinzip nichts weiter als Listen, in denen eine Vielzahl von als riskant eingestuften IP-Adressen aufgelistet ist. Läuft die Software und entdeckt einen Verbindungsversuch von oder zu einer solchen Adresse, wird der Kontakt unterbunden.
Besonders gut eignet sich hierfür das kostenlose PeerGuardian: Das Programm kontrolliert über ein regelmäßig aktualisiertes Filterset, ob IP-Adressen auf der schwarzen Liste stehen. Dabei kann der Nutzer bereits während der Installation bestimmen, ob es ihm primär um Schutz in P2P-Clients geht oder er einfach nur Ruhe vor staatlichen Einrichtungen haben möchte.

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PeerGuardian in Aktion: Keine Chance für schwarze IP-Schafe.
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