Spannender als ein öder Globus
Google Earth vs. Nasa World Wind
Patrick Woods
Nicht nur den Satelliten kann der Nutzer wechseln - auch den Planeten. Denn in World Wind ist nicht nur unser Heimatplanet Erde kartografiert sondern auch unsere Nachbarplaneten. So gibt es zusätzlich den Mond, den Jupiter, Mars und die Venus als 3D-Modelle. Hier kann der geneigte Sternenforscher Hügel und Schluchten auf den weit entfernten Himmelskörpern betrachten oder die Namen der verschiedenen Sektoren auswendig lernen.

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Mit World Wind können auch andere Planeten bestaunt werden: hier der Jupiter.
Auf dem Mars interessiert es nicht besonders, dass das Bildmaterial nicht bis aufs feinste Detail aufgelöst ist. Auf der Erde stört dies jedoch schon deutlich mehr. Zwar sind die Satellitenbilder aus großer Entfernung sehr scharf, nähert sich die Perspektive der Erde um mehr als auf 30 Kilometer, gerät die Auflösung des Standardsatelliten "Landsat7" an ihre Grenzen. Ganze Straßenblöcke bestehen aus nur wenigen Pixeln und geraten aus der Nahansicht zum verwaschenen Bilderrätsel. Hier leistet Google Earth wesentlich mehr.

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Die Innenstadt von San Francisco ist gut zu erkennen, aber weniger detailliert als bei Google Earth.
Ähnlich wie bei der Konkurrenz kennt auch Nasa World Wind die überlagernden Schichten, mit denen zusätzliche Informationen eingeblendet werden. So viele umfangreiche Infos wie bei Google Earth gibt es allerdings nicht. World Wind zeigt Ortsnamen, Breiten- und Längengrade sowie einige Linkbuttons zu Wikipedia-Artikeln über bestimmte Orte an. Zusätzlich können weitere Module installiert werden, was sich jedoch nicht so einfach gestaltet wie bei der Software des Suchmaschinenbetreibers. Wer eine 3D-Brille besitzt, kann auf eine dreidimensionale Ansicht umschalten.

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Auch bei World Wind gibt es Zusatzinformationen.
(Klick vergrößert.)
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