Geballte Ladung: Subnotebook unter zwei Kilogramm
Sony Vaio S4M im Test: Zwei Kilo Notebook mit GeForce Go 6200
Benjamin Schnitzler
Mut zur Lücke: während die meisten Subnotebooks wie Apples iBook nur 12,1 Zoll Bildfläche bieten, bringt es das Sony Vaio S4M auf außergewöhnliche 13,3 Zoll. Wie nahezu jedes Sony-Produkt, auf dem es etwas zu sehen gibt, kann auch dieses mit der Bildverschönerung "X-Black" aufwarten. Nur 1,95 Kilogramm klingen nach portabler Leichtigkeit, die inneren Werte vielversprechend.
Anstatt auf langsame On-Board-Grafik zu setzen, kommt bei Sonys S4M ein waschechter Nvidia-Chip für Notebooks zum Einsatz: der GeForce Go 6200 mit bis zu 128 Megabyte TurboCache. Die Basis bildet dabei Intels neueste Generation der Centrino-Technologie. Im Klartext sorgt hier ein 1,6 Gigahertz schneller Pentium M 730 zusammen mit 512 Megabyte DDR2-Speicher für ordentlichen Vortrieb. Weiterhin stehen für Videos, Musik, Spiele und alle anderen Arten von Daten 60 Gigabyte Platz bereit.
Digitales Leichtgewicht
Die Verpackung des Vaio VGN-S4M/S sieht so gar nicht nach Notebook aus. Zum einen ist sie sehr kompakt bemessen, zum anderen fällt sie kaum ins Gewicht. Nach dem Öffnen präsentiert sich uns nicht viel Inhalt, nur das Notebook nebst passendem Netzteil. Als wir das Testgerät herausnehmen, wollen wir zuerst nicht recht glauben, dass der Akku bereits eingebaut ist.
Sony Vaio S4M
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Umso größer die Überraschung, als wir anschließend ein einsatzbereites Subnotebook in den Händen halten. Denn das Sony Vaio S4M fühlt sich extrem leicht an, besonders wenn man deutlich schwerere Notebooks mit 15-zölligen oder noch größeren Displays gewohnt ist. Wir haben leider keine Möglichkeit es nachzuprüfen, aber uns erscheint die Gewichtsangabe des Herstellers sogar stark nach oben aufgerundet.
Relativ günstig - nicht nur für Sony-Verhältnisse
Wir hielten zwar schon leichtere Notebooks in den Händen, wie etwa das Asus W5600A mit nur 1,6 Kilogramm oder das nur 855 Gramm leichte Sony Vaio X505, doch diese boten auch deutlich weniger Bildfläche und kosteten eine ganze Stange mehr Geld. Trotz des "Vaio"-Stempels kostet das S4M den Endkunden "nur" 1.599 Euro. Nur, weil Sony noch immer das Image eines teuren Nobel-Herstellers anhaftet.
Doch spätestens seit dem Test des preiswerten Vaio FS wissen wir, dass es sich dabei um ein Vorurteil handelt, mit dem der japanische Elektronikriese gründlich aufräumen will. Doch zurück zu unserem jetzigen Testkandidaten. Endlich von Pappe und Plastik befreit, entpuppt sich das leichte Subnotebook als eine wahre Schönheit: elegant, hochwertig und edel.
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